Quellenschau Nr.1: Die Vorfahren der Deutschen in der Bibel

Bei dieser Ausarbeitung handelt es sich um die erste Quellenschau, die vom "Informationsdienst für ewige Bildung" (iFEB) veröffentlicht wurde. Die Quellenschau Nr.1 beschäftigt sich mit der Frage: „Woher kommen die Deutschen und was ist die Aufgabe der Deutschen?“

Die Vorfahren der Deutschen in der Bibel

Woher kommen die Deutschen und was ist ihre Aufgabe?

Hierbei handelt es sich um die erweiter Fassung von der Ausarbeitung "Die Vorfahren der Deutschen in der Bibel". Diese "erweiterte Fassung" wurde um weitere überprüfbare Quellen, zu den Vorfahren der Deutschen, ergänzt. Trotz aller Mühen, ein möglichst korrektes Informationswerk zusammenzustellen, ist es von mir (dem Verfasser) eindringlichst erwünscht, dass der folgende Hinweis zur Kenntnis genommen wird:

Bitte Beachten: Informationswerke, wie diese, sind verbesserungswürdig und ersetzen nicht das Bibellesen!!! Deswegen sollte dieser Informationsträger nur als ein Wegweiser zum Lesen der Bibel betrachtet werden! Es ist vom mir (dem Verfasser) ausdrücklichst erwünscht, wie die Juden aus Beröa zu verfahren und die gebotenen Inhalte selbstständig zu überprüfen (Apostelgeschichte 17,10-11). Daher sollte diese Ausarbeitung mit einem gesunden Abstand betrachtet werden, weil Menschen zu Fehlern neigen und fehlerhafte Auslegungen den Blick auf die Umstände trüben.

Was ist der Mensch und woher kommt er?

Zwischen Himmel und Erde, da ist der Lebensraum des Menschen. Nachschlagewerke beschreiben den Menschen als höchstentwickeltes Lebewesen, welches zur Sprache, zum logischen Denken und zu sittlichen Entscheidungen befähigt ist. Ebenfalls ist der Mensch dazu imstande, Erkenntnisse von "gesund und ungesund", "richtig und falsch" oder "gut und böse" zu erlangen. Diese Wesenszüge des Menschen beschreibt der Duden auf die folgende Weise:

Duden

[Die Definition des Menschen]

[...] [Mensch] mit der Fähigkeit zu logischem Denken und zur Sprache, zur sittlichen Entscheidung und Erkenntnis von Gut und Böse ausgestattetes höchstentwickeltes Lebewesen [...]

[Stand: 22 Feb. 2024 11:43:03 UTC]

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Mensch_Individuum

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/RenGS

Von seiner Geburt bis zu seinem Tode gilt der Mensch als ein geistig-sittliches Wesen, welches von Natur aus darauf ausgelegt ist, sich in Freiheit und Selbstbewusstsein selbst zu bestimmen und in seiner Umwelt auszuwirken. Im deutschen Rechtslexikon werden diese menschlichen Eigenschaften wie folgt beschrieben:

Rechtslexikon

[Die Definition des Menschen]

[...] [Mensch] ist das mit Verstand und Sprachvermögen begabte Lebewesen von seiner Geburt bis zu seinem Tod. [...]

[Stand: 24.06.2021 um 21:36 Uhr]

Quelle: http://www.rechtslexikon.net/d/mensch/mensch.htm

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/AHyhe

Rechtslexikon

Menschenwürde

[...] Die M. [Menschenwürde] besteht darin, dass der Mensch als geistig-sittliches Wesen von Natur darauf angelegt ist, in Freiheit und Selbstbewusstsein sich selbst zu bestimmen und in der Umwelt auszuwirken. [...]

[Stand: 6 Feb. 2024 22:17:03 UTC]

Quelle: https://www.rechtslexikon.net/d/menschenwuerde/menschenwuerde.htm

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/T37kg

Durch diese Wesenszüge hat der Mensch die Freiheit selbstbestimmt Fehler zu begehen, um im Anschluss die natürlichen Konsequenzen für seine Handlungen zu spüren, die den Rest seines Daseins prägen können. Wenn der Mensch schließlich Fehler auf Fehler stapelte und das Maß des Scheiterns füllte, dann wird sich der Mensch als geistig-sittliches Wesen irgendwann fragen: „Wo komme ich her? Was mache ich hier? Wo gehe ich hin?“

Die Welt hält dem Menschen zahlreiche Antworten bereit, wenn er beginnt an sich zu zweifeln und nach den Gründen seines Daseins zu fragen. Dabei möchte die Welt den Menschen zu häufig wissen lassen, dass das Sein des Menschen dem Zufall entspringt. Dagegen vermittelt das erste Kapitel der Genesis einen anderen Grund, für das Dasein des Menschen:

Genesis 1,26-27 (MENG)

Dann sprach Gott: »Laßt uns Menschen machen nach unserm Bilde, uns ähnlich, [...][...] Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bilde: nach dem Bilde Gottes schuf er ihn; als Mann und Weib schuf er sie.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Mose1%2C26-27

Laut der Genesis ist der Mensch also nach dem Bilde Gottes erschaffen. Dieser Gott ist der allerhöchste und lebendige Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat (Genesis 1). Doch was ist dieser Gott überhaupt? Eine Antwort liefert das vierte Kapitel von dem Johannesevangelium:

Johannes 4,24 (MENG)

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Mose1%2C26-29

Oberflächlich betrachtet ist Gott also Geist. Gott ist also Geist und der Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen. Somit scheint der Mensch kein willkürlicher Zufall zu sein. Der Mensch scheint also geplant und erwünscht zu sein. Doch für welchen Zweck wurde der Mensch geschaffen? Im ersten Kapitel der Genesis wird die folgende Antwort erbracht:

Genesis 1,28 (MENG)

Gott segnete sie dann mit den Worten: »Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde an und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alle Lebewesen, die auf der Erde sich regen!«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Mose1%2C28

Ergänzend sei auch das zweite Kapitel der Genesis zu erwähnen, die einen weiteren Zweck des Menschen aufzeigt:

Genesis 2,15 (LUT)

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Mose2%2C15

Oberflächlich betrachtet wurde der Mensch also dazu erschaffen; um sich die Erde untertan zu machen, über alle Tiere zu herrschen und die Pflege des Garten Edens zu übernehmen. Das Gott den Menschen solch eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen hat beweist, dass Gott dem Menschen sein ganzes Vertrauen geschenkt hat. Denn Gott hat dem Menschen fast alles anvertraut, was er erschaffen hat. Wie der Mensch mit diesem Vertrauen umgegangen ist, das steht auf einem anderen Blatt. Dafür folgt auf diesem Blatt eine oberflächliche Zusammenfassung, die das Wesen des Menschen beschreibt:

Oberflächliche Zusammenfassung

1.) Laut dem Duden ist der Mensch das höchstentwickelte Lebewesen, das mit der Fähigkeit zu logischem Denken, zur Sprache, zu sittlichen Entscheidung und zur Erkenntnis von Gut und Böse ausgestattet ist.

2.) Der Mensch wurde nach dem Bilde Gottes geschaffen (Genesis 1,26-27).

3.) Gott ist Geist (Johannes 4,24) und der Mensch ist nach dem Bilde Gottes erschaffen.

4.) Der Mensch wurde erschaffen, um sich die Erde untertan zu machen, über alle Tiere zu herrschen (Genesis 1,28) und die Pflege des Garten Edens zu übernehmen (Genesis 2,15).

Der Duden scheint also nicht zu untertreiben, wenn er den Menschen als höchstentwickeltes Lebewesen bezeichnet. Denn dem höchstentwickelten Lebewesen dürfte auch die Aufgabe anvertraut sein, über alle Tiere zu herrschen und sich die Erde untertan zu machen. Ob der Mensch dieser verantwortungsvollen Aufgabe, mit angemessener Sorgfalt und dem nötigen Pflichtgefühl, nachging, oder ob der Mensch bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe scheiterte, das ist eine andere Geschichte.

Woher kommen die Deutschen?

Anhand der Genesis wurde nun der Ursprung und der Zweck des Menschen überaus oberflächlich betrachtet. Nun ist es jedoch zu beachten; dass es sehr viele Menschen gibt. Und all diese Menschen haben sich über die ganze Erde ausgebreitet und individuelle Identitäten entwickelt. Menschen verstehen sich heutzutage als Franzosen, Schweden oder Engländer.

Doch woher kommen all die verschiedenen Identitäten, die zu den verschiedenen Volksidentitäten führten? Woher kommen all diese Völker, mit ihren individuellen Identitäten? Auf diese Frage kann die Genesis erneut eine Antwort liefern, die in den kommenden Ausarbeitungen nachgereicht wird. Vorerst wird nur nach der Volksidentität der Deutschen gefragt. Daher die Frage: „Woher kommen die Deutschen?“, und: „Zu welchem Zweck wurden die Deutschen geschaffen?“ Welche Hinweise können zusammengetragen werden, um Antworten auf diese Fragen zu finden? Den ersten Hinweis, zum Ursprung der Deutschen, liefert ein Artikel der jüdischen Allgemeine, der am 08.11.2016 veröffentlicht wurde. Denn in diesem Beitrag heißt es:

Jüdische Allgemeine am 08.11.2016

Rückkehr nach Aschkenas

[...] Im babylonischen Talmud (Joma 10a) – also einer Schrift aus der späten Antike – wird der biblische Gomer, der Vater des »Aschkenas«, erwähnt. [...][...] An der entsprechenden Stelle heißt es: »Gomer ist Carmania« [...][...]. In rabbinischen Schriften wurde diese Region schließlich vor dem Hintergrund lateinischer Sprachkenntnisse der Rabbinen mit »Germania« identifiziert. [...]

[Stand: 5 Feb. 2024 21:37:25 UTC]

Quelle: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/rueckkehr-nach-aschkenas/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/jcNOT

Ein sogenannter Gomer ist also Germania. Kann das bedeuten, dass aus den Nachfahren des Gomer die Germanen hervorgegangen sind? Könnten somit die Germanen die Vorfahren der Deutschen sein? Ist vielleicht Gomer der Stammvater der Deutschen? So einfach scheint es dann doch nicht zu sein, wie es aus einem Artikel von Planet Wissen hervorgeht, der am 09.06.2020 erschien:

Planet Wissen (WDR) am 09.06.2020

Sind die Germanen die Ahnen der Deutschen?

Die Germanen sind nicht nur die Ahnen der Deutschen, sondern sie haben die Entwicklung nahezu aller Völker in Mitteleuropa beeinflusst. [...][...] Germanen waren auch die Vorfahren anderer nord-, mittel- und osteuropäischer Völker. [...]

[Stand: 7 Feb. 2024 14:49:17 UTC]

Quelle: https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/germanen/pwiewissensfrage548.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/jNDpn

Die Germanen waren also die Vorfahren verschiedener Völker. Somit scheint Gomer nicht der Stammvater der Deutschen zu sein, sondern Gomer scheint der Stammvater der Germanen zu sein. Damit dürfte das deutsche Volk allerhöchstens ein germanisches Volk von vielen germanischen Völkern sein. Dabei ist es zu beachten, dass die Germanen kein einheitliches Volk waren, wie es Planet Wissen am 09.06.2020 veröffentlichte:

Planet Wissen (WDR) am 09.06.2020

Germanen

[...] Die Germanen als einheitliches Volk hat es nie gegeben. Vielmehr ist die Bezeichnung ein Oberbegriff für bestimmte Stämme, die im Gebiet zwischen Rhein, Donau und Weichsel lebten. Diese Stämme bildeten keinen gemeinsamen Staat und hatten keine gemeinsame Identität. Vielmehr bekämpften sie sich regelmäßig untereinander. [...]

[Stand: 7 Feb. 2024 14:54:07 UTC]

Quelle: https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/germanen/index.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/1JTF8

Die Germanen bestanden also aus verschiedenen Stämmen und diese Stämme bekämpften sich regelmäßig untereinander. Doch wer ist dann der eigentliche Stammvater der Deutschen, wenn es scheinbar nicht Gomer ist? Als Antwort weisender Hinweis dient zumindest das Wissen, dass das deutsche Volk als ein germanisches Volk, von vielen germanischen Völkern, bezeichnet werden könnte. Somit müsste also der Stammvater der Deutschen aus irgendeinem germanischen Stamm hervorgegangen sein. Somit müsste der Stammvater der Deutschen ein Nachfahre des Gomer sein, weil Gomer der Stammvater der Germanen ist und die Deutschen ein germanisches Volk, von vielen germanischen Völkern, sind. Doch wie können dann die Nachfahren von Gomer ermittelt werden? Eine Hilfestellung liefert das erste Kapitel vom ersten Buch der Chronik. Denn in diesem Buch sind die Vorfahren und Nachfahren von Gomer einzusehen:

1.Chronik 1,4-6 (LUT)

Noah, Sem, Ham und Jafet. Die Söhne Jafets sind diese: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Meschech, Tiras. Die Söhne Gomers aber sind: Aschkenas, Rifat, Togarma.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Chronik1%2C4-6

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Gomers Söhne waren also Aschkenas, Rifat und Togarma. Doch welcher von den drei Söhnen könnte der Stammvater der Deutschen sein?

Das Online-Lexikon Wikipedia scheint die Frage zu beantworten, welcher von Gomers Söhnen der Stammvater der Deutschen sein könnte:

Wikipedia

Aschkenas

Die Bezeichnung Aschkenas [...][...] wurde in der mittelalterlichen rabbinischen Literatur für Deutschland verwendet. [...][...] In der jüdischen Tradition gilt die Figur des Aschkenas seit dem Mittelalter als Stammvater der Deutschen, was möglicherweise auf einer früheren Assoziation des Namens seines Vaters, Gomer, mit den Germanen beruht. Eine Gleichsetzung von Aschkenas mit den Germanen findet sich noch im 19. Jahrhundert unter anderem bei August Knobel, der den Namen der Asen aus Aschkenas ableiten wollte [...][...] Das hebräische Wort Aschkenasim („Nachkommen des Aschkenas“ oder in der Folge „Menschen aus Aschkenas“) wird heute als Bezeichnung für die Juden west-, mittel- und osteuropäischer Herkunft verwendet. [...]

[Stand: 27 Okt. 2022 17:40:27 UTC]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aschkenas

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/vKWtI

Heutzutage werden Juden, die in Europa leben, als Aschkenasen bezeichnet. Dabei geht der Begriff "Aschkenase" auf Aschkenas, den Sohn Gomers, zurück. Dieser Aschkenas scheint der Stammvater der Deutschen zu sein. Heutige Juden, die in Europa leben, werden vermutlich als Aschkenasen bezeichnet, weil sie in dem Land des Aschkenas leben oder weil sie mit den Nachfahren des Aschkenas in den Ehebund traten.

Möglicherweise könnte es als eine Torheit angesehen werden, diese Schlussfolgerungen aufgrund eines Wikipedia-Eintrags zementieren zu wollen. Daher die Frage: „Gibt es neben Wikipedia weitere Quellen, die den Aschkenas als Stammvater der Deutschen auszeichnen?“ Die Antwort fällt einfach aus: „Ja, die gibt es.“ Doch bevor diese Quellen gesichtet werden können, sollte es beachtet werden, dass verschiedene Aussprachen für den Namen "Aschkenas" zur Anwendung kommen. Denn eine andere Aussprache führt auch zu einer anderen Schreibweise des Namens "Aschkenas". Diese andere Schreibweise des Aschkenas ist beispielsweise in der Lutherbibel mit dem Text von 1912 einzusehen.

1.Chronik 1,6 (LU12)

Die Kinder aber Gomers sind: Askenas, [...]

Quelle: www.die-bibel.de/bibel/LU12/1CH.1.6

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Die Luther-Übersetzung von 1912 offenbart eine weitere Schreibweise des Aschkenas. Denn "Aschkenas" ist auch als "Askenas" bekannt. Es ist wichtig diese andere Schreibweise zu erwähnen, weil die nun vorgestellten Quellen die Schreibweise "Askenas" nutzen und nicht "Aschkenas". Bei einer dieser Quellen handelt es sich zum Beispiel um die Publikation "Alt- und neues Mecklenburg", welche im Jahr 1753 erschien. In dieser Veröffentlichung wird das Folgende über Aschkenas (oder Askenas) berichtet:

Alt- und neues Mecklenburg von 1753 (Seite 23)

[...] Was insonderheit die Deutschen anbetrifft , so wird Askenas, Japhets Enkel , insgemein für derselben Stamm-Vater gehalten; welche Meinung eines Teils daher scheinbar gemacht wird, weil Tacitus von Deutschland schreibet, dass schon zu Ulyßis Zeiten, etwa Ao. 2750., sich eine Stadt alhie [hier, an dieser Stelle] gefunden , so Aseiburg geheissen, welches man in Aschaffenburg , oder auch in Aschersleben annoch zu finden vermeinet. So wird auch Askenas so gewiss für den Stamm-Vater der Deutschen von den Juden gehalten, dass sie daher unsre Sprache nicht anders als Askenas-Sprache heißen. [...]

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Alt_und_neues_Mecklenburg/_JNfAAAAcAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=Askenas+stammvater+deutsche&pg=RA1-PA23&printsec=frontcover

Beweist dieser Auszug, dass es im Jahr 1753 geläufig war, dass Aschkenas (oder Askenas) als Stammvater der Deutschen bekannt war? Oder wurde in dieser Quelle ein Irrtum abgedruckt? Gibt es noch weitere Quellen, die Aschkenas (oder Askenas) als Stammvater der Deutschen auszeichnen? Ja, die gibt es. Denn eine weitere Quelle stammt aus dem Jahr 1883. Bei dieser Quelle handelt es sich um das Familienblatt "Die Abendschule". Diese Publikationen liefert die folgenden Informationen zum Aschkenas (oder Askenas):

Die Abendschule von 1883 (Seite 508)

[...] Ja, Luther liebte sein deutsches Vaterland. Was sagt nun dieser größte Deutsche von dem deutschen Volk, von seinen Eigenheiten, seinen Tugenden und seinen Lastern ? Die folgende darauf sich beziehende Ausführung macht keinen Anspruch auf Ausführlichkeit. Was dem Schreiber im Gedächtnis war und sich leicht finden ließ, möge hier Platz finden. Luther lässt die von Rabbinen ausgesprochene und auch von neueren Exegeten angenommene Meinung gelten, dass der 1 Mos. 10, 3 genannte Japhetite Askenas der Stammvater der Deutschen sei. Askenas war der Erstgeborene Gomers. Luther bemerkt, dass diese Erstgeburt kein Ruhm vor Gott sei, aber er findet durch dieselbe doch etwas bedeutet. Gott wird, bemerkt er, auf dieses Geschlecht ein sonderliches Auge haben. Er wird ihm geistliche Güter verleihen, indem er es zur Erkenntnis des Evangeliums führt; aber er wird es auch mit andern herrlichen" – nämlich natürlichen – Gaben ausstatten. Dieser unser Askenas ist ein sonderlicher Held und eines gottesfürchtigen Wandels gewesen, dazu auch fertig mit der Faust ( manu promptus ). [...]

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Die_Abendschule/2bPSDpQw5D8C?hl=de&gbpv=1&dq=Askenas+stammvater+deutsche&pg=PA508&printsec=frontcover

Also auch der Reformator Dr. Martin Luther und die damaligen jüdischen Rabbiner scheinen die Ansicht vertreten zu haben, dass Aschkenas (oder Askenas) der Stammvater der Deutschen ist. Diese Auffassung scheint so verbreitet gewesen zu sein, dass diese Ansicht sogar in manchen Bibeln abgedruckt wurde – wie es die Lutherbibel mit Anmerkungen von August Dächsel aufzeigt. Denn in dieser Bibel, aus dem Jahr 1866, sind die folgenden Anmerkungen, dem zehnten Kapitel der Genesis, zu entnehmen:

Lutherbibel mit Anmerkungen von August Dächsel aus dem Jahr 1866 (Seite 26)

1. Mose 10,3 (Genesis)

Aber die Kinder von Gomer [dem ersten von den oben genannten 7 Söhnen des Japheth] sind diese: Askenas [Stammvater der Askenier im nördlichen Phrygien, von welchen die Juden unsre deutschen Vorfahren ableiten], [...]

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Die_f%C3%BCnf_B%C3%BCcher_Mose/z38xAQAAMAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=Askenas+stammvater+deutsche&pg=PA26&printsec=frontcover

Nach der vorgestellten Quelle, leiteten die Juden den Ursprung der Deutschen von Aschkenas (oder Askenas) ab. Aus diesem Aschkenas (oder Askenas) gingen die Askenier hervor, die auch als Askanier bezeichnet werden können. Aus diesen Askaniern dürften die Deutschen hervorgegangen sein. Doch wie verbreitet war dieses Wissen? Eine Antwort auf diese Frage könnte die Publikation "Das Adels-Haus in der Frühen Neuzeit [...]" liefern, die im Jahr 2017 über media/rep/, vom Institut für Medienwissenschaft in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg, veröffentlicht wurde. In dieser ist nachzulesen:

media/rep/ vom Institut für Medienwissenschaft in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg im Jahr 2017 (Seite 33)

Das Adels-Haus in der Frühen Neuzeit. [...]

[...] Die politisch vergleichsweise wenig einflussreichen Fürsten von Anhalt führten sich über den hochmittelalterlichen Markgrafen Albrecht den Bären auf vermeintliche germanisch-sächsische Kriegskönige des 6. Jahrhunderts zurück und suchten zudem etymologisch begründete Anknüpfungen an den biblischen Stammvater Askenas, Urenkel Noahs. Die Nachkommen Albrechts des Bären, die in verschiedenen Linien in Brandenburg, Sachsen-Wittenberg, Sachsen-Lauenburg und Anhalt herrschten, bildete nach Aussage der anhaltischen Chronisten zwar je eigene ›Geschlechter‹; gemeinsam konstituierten sie jedoch die ›domus Ascaniae‹, das fürstliche Haus Askanien (vgl. Hecht 2006: 25-29) [...]

Quelle: https://mediarep.org/server/api/core/bitstreams/c9c8741d-e8d4-44cd-ac32-99b5e84e6bcd/content

Sicherung der Quelle: https://web.archive.org/web/20240614113845/https://mediarep.org/server/api/core/bitstreams/c9c8741d-e8d4-44cd-ac32-99b5e84e6bcd/content

Waren die einstigen Ansichten über Aschkenas (oder Askenas) dermaßen verbreitet gewesen, dass selbst die Fürsten von Anhalt ihre Blutlinie auf Aschkenas (oder Askenas), den Urenkel von Noah, zurückzuführen suchten?

Somit scheint die Auffassung weit verbreitet gewesen zu sein, dass die Deutschen aus Aschkenas (oder Askenas) hervorgegangen sind. Doch vermutlich änderte sich diese Auffassung ab ungefähr 1860. Denn ab ca. 1860 scheinen immer mehr Publikationen veröffentlicht worden zu sein, die ein anderes Verständnis über die Nachfahren von Aschkenas (oder Askenas) förderten. Ein Beispiel für diese Veröffentlichungen ist das "Deutschkeltische, geschichtlichgeographische Wörterbuch" aus dem Jahr 1868. Denn in diesem wird folgendes über Aschkenas (oder Askenas) berichtet:

Deutschkeltisches, geschichtlichgeographisches Wörterbuch aus dem Jahr 1868 (Seite 161)

[...] Unter den Askenas dagegen sucht man die Deutschen, aber wohl mit Unrecht, denn dieses Volk trat erst lange nach der Abfassung der Genesis in die Geschichte ein, wenn es auch vor seinem Erscheinen im heutigen Deutschland irgendwo vorhanden gewesen sein muss. Wo aber, darüber mag man einige Jahrhunderte vor Christus in Judäa schwerlich eine Ahnung gehabt haben. Unter den Askenas der Genesis versteht mau wohl am sichersten die alten Alanen, bezw. heutigen Osseten, [...]

Quelle: https://archive.org/details/bub_gb_XocCAAAAQAAJ/page/160/mode/2up?q=askenas

Im Jahr 1886 wurde sogar ein Buch veröffentlicht, das aufgrund des Titels wie eine Kampfschrift gegen das althergebrachte Wissen wirken könnte. Denn dieses Buch trägt den Titel "Zur Bekämpfung zweitausendjähriger Irrthümer"! Das besondere an dieser Veröffentlichung ist es, dass es die Inhalte der Bibel zu relativieren oder zu verdrehen scheint. Wurde nun den einstigen Ansichten der damaligen Rabbiner und der protestantischen Reformbewegung der Kampf angesagt? Denn in diesem Buch ist zum Beispiel nachzulesen:

Zur Bekämpfung zweitausendjähriger Irrthümer: Teil 1 von 1886 (Seite 75)

[...] Als Nachkomme Japhet's wird auch Gomer genannt, was möglicher Weise eine Verstümmelung des Wortes Germa ist, und als dessen Söhne Askenas (Asa-sköna's ?) und Thogarma (Inthogerma ?). Die späteren rabbinischen Schriften bezeichnen Askenas als Stamm-Vater der Deutschen. Aus Allem geht hervor, dass die jüdischen Schreiber, ohne jedes innere Verständnis für die Angelegenheit, die in verschiedenen Quellen vorgefundenen Namen zusammenstellten, und sie scheinen dabei Alles, was östlich und südlich von ihnen wohnte, für semitisch, alles westliche für chamitisch und alles nördliche und nordöstliche für japhetitisch betrachtet zu haben. Heute, fast 3000 Jahre später, sehen wir uns genötigt, in die durch jüdisches Ungeschick angerichtete Verwirrung der Völker-Tafel wieder Klarheit zu bringen und man hat sich mit Erfolg an diese Arbeit gemacht. [...]

 

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Zur_Bek%C3%A4mpfung_zweitausendj%C3%A4hriger_Irr/DPT_dikK5t0C?hl=de&gbpv=1&dq=Askenas+stammvater+deutsche&pg=PA75&printsec=frontcover

In dieser Publikation wird also behauptet, dass die Juden ungeschickt seien und dadurch eine Verwirrung in die Völker-Tafel (Genesis 10) gebracht haben. Mit dieser Völkertafel ist eine Auflistung der Nachfahren von Sem, Ham und Japheth (Jafet) gemeint, welche die Söhne von Noah sind und von denen alle Erdenvölker abstammen (Genesis 10,32). Solch eine Aussage über das Deutungsgeschick der Juden könnte den Eindruck erwecken, dass der Verfasser des Buches die Juden als vollkommen inkompetent einzuschätzen scheint. Könnte es vielleicht im Bereich des Möglichen liegen, dass die Veröffentlichung "Zur Bekämpfung zweitausendjähriger Irrthümer" in Wahrheit selber Irrtümer streut? Könnte es denkbar sein, dass solche Veröffentlichungen ausschließlich dazu beitrugen, das einstige Wissen der damaligen Rabbiner oder der protestantischen Reformbewegung zu verdrängen und durch okkultes Wissen zu ersetzen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Der Leser oder Zuhörer möge selber eine Antwort ergründen.

Zumindest kann festgestellt werden; dass solche Schriften möglicherweise dazu führten, dass die damalige Auffassung, über die Nachfahren des Aschkenas (oder Askenas), verdrängt wurde – wie es der erste Band vom Handbuch der Bibelerklärungen aufzeigt, der im Jahr 1898 veröffentlicht wurde:

Handbuch der Bibelerklärung: Band 1 von 1898 (Seite 40)

[...] Von den Söhnen des Gomer sind Askenas und Riphath nicht sicher zu deuten. Im Mittelalter verstand man unter Askenas den Stammvater der Deutschen; [...]

Quelle: https://www.google.de/books/edition/Handbuch_der_Bibelerkl%C3%A4rung/4dMwAQAAMAAJ?hl=de&gbpv=1&dq=Askenas+stammvater+deutsche&pg=PA40&printsec=frontcover

Wurde die damalige Auffassung, über Aschkenas (oder Askenas) als Stammvater der Deutschen, bekämpft? Oder irrten Luther, die damaligen Rabbiner und die gesamte protestantische Reformbewegung, bezüglich Aschkenas, wie es die weltlichen Schriftgelehrten ab ungefähr 1860 darstellten? Haben die weltlichen Schriftgelehrten etwa recht und die Juden brachten eine Verwirrung in die Völkertafel (Genesis 10)? Haben die weltlichen Schriftgelehrten etwa recht, wenn sie behaupten, dass die damaligen jüdischen Interpretationen zur Völkertafel falsch sind?

Nun liegt es am Leser oder Zuhörer, ob dem Geist der Welt oder dem Geist, dem Luther angehörte, glauben geschenkt wird. Doch dabei ist es zu beachten; dass der Geist dieser Welt die damaligen Rabbiner als inkompetent darzustellen scheint, Luthers Werk in den Schmutz zu ziehen scheint und die Früchte der protestantischen Reformbewegung vehement zu bekämpfen scheint.

Doch nun zur themenbezogenen Frage der Fragen: Konnte somit der Ursprung der Deutschen aufgezeigt werden? Ist nun Aschkenas der Stammvater der Deutschen? Die Antwort dürfte im Auge des Betrachters liegen. Denn die damaligen Rabbiner und die damaligen Anhänger der protestantischen Reformbewegung scheinen die Auffassung vertreten zu haben, dass Aschkenas der Stammvater der Deutschen ist. Dagegen scheint die Welt die Auffassung zu vertreten, dass Aschkenas nicht der Stammvater der Deutschen ist. Wenn der Leser oder Zuhörer dazu imstande ist, so möge er der Auffassung der Welt oder der Auffassung der damaligen Reformbewegung glauben schenken.

Doch unabhängig davon, welcher Auffassung glauben geschenkt wird: Möglicherweise könnten die Ansichten, der damaligen Rabbiner und protestantischen Reformbewegung, folgende Zusammenfassung zum Ursprung der Deutschen zulassen:

Zusammenfassung

1.) Aus den Nachfahren des Gomer sind die Germanen hervorgegangen. Dadurch ist Gomer der Stammvater der Germanen.

2.) Aus den Germanen sind verschiedene germanische Völker hervorgegangen. Die Deutschen sind damit ein germanisches Volk von vielen germanischen Völkern.

3.) Weil Gomer der Stammvater der Germanen ist, ist Gomer nicht der Stammvater der Deutschen. Der Stammvater der Deutschen scheint Aschkenas zu sein, der ein Sohn von Gomer ist. Dieser Unterschied wird noch sehr wichtig.

4.) Heutzutage werden Juden, die in Europa leben, als Aschkenasen bezeichnet, obwohl sie keine ursprünglichen Nachfahren des Aschkenas sind. Diese Juden werden vermutlich als Aschkenasen bezeichnet, weil sie in dem Gebiet des Aschkenas, des Stammvaters der Deutschen, leben oder mit den Nachfahren des Aschkenas in den Ehebund traten.

5.) Somit scheint die Wahrscheinlichkeit gegeben zu sein, dass die Deutschen die Nachfahren des Aschkenas sind.

Doch was könnten diese Informationen für die heutige Zeit bedeuten? Erwächst aus diesen Informationen eine besondere Aufgabe für die Deutschen?

Was ist die Aufgabe der Deutschen?

Aschkenas scheint also der Stammvater der Deutschen zu sein. Damit dürfte der eigentliche Ursprung der Deutschen aufgezeigt worden sein. Doch für welche Aufgabe könnten die Deutschen vorbestimmt sein? Ein Ausspruch, aus dem Buch Jeremia, könnte die Frage beantworten:

Jeremia 51,27 (LUT)

Richtet auf das Banner auf Erden, blast die Posaune unter den Völkern! Heiligt die Völker zum Kampf gegen die Stadt Babel! Ruft wider sie die Königreiche Ararat, Minni und Aschkenas! Sammelt Kriegsleute gegen sie, bringt Rosse herauf wie Heuschrecken!

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Jeremia51%2C27

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Der eben erwähnte Vers stammt aus der Lutherübersetzung und könnte möglicherweise etwas schwer zu verstehen sein. Daher folgt der selbe Vers noch einmal in der moderneren "Hoffnung für alle"-Übersetzung:

Jeremia 51,27 (HFA)

Gebt das Zeichen zum Angriff gegen Babylonien! Alle Völker sollen die Hörner blasen und sich für den Kampf rüsten. Ruft die Königreiche von Ararat, Minni und Aschkenas herbei! Wählt euch Heerführer aus! Überfallt das Land mit einem Reiterheer, das so groß ist wie ein Heuschreckenschwarm!

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Jeremia51%2C27

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Könnten die Verse aus dem Buch Jeremia bedeuten, dass die Aschkenasen gegen Babel kämpfen sollen? Wenn Aschkenas der Stammvater der Deutschen ist; sollen dann auch die Deutschen gegen Babel kämpfen? Denn was für die Aschkenasen gilt, das sollte auch für ihre Nachfahren gelten. Und weil die Aschkenasen die Vorfahren der Deutschen sind, müsste die Aufgabe der Aschkenasen auch die Aufgabe der Deutschen sein.

Sind somit aus den germanischen Völkern einzig und allein die Deutschen zum Kampf gegen Babel berufen – weil Aschkenas, der Stammvater der Deutschen, gerufen wurde und nicht sein Vater Gomer, der Stammvater der Germanen? Doch was ist überhaupt dieses Babel, gegen das die Deutschen scheinbar zum Kampf gerufen sind?

Was ist Babel (oder Babylon)?

Doch was ist überhaupt dieses Babel oder Babylon, gegen das die Nachfahren des Aschkenas zum Kampf gerufen wurden? Eine Antwort liefert das Online-Lexikon Wikipedia:

Wikipedia

Babylon

Babylon oder Babel war als Hauptstadt Babyloniens eine der wichtigsten Städte des Altertums. [...][...] Im Neuen Testament wird der Name Babylon bzw. das Attribut babylonisch zwölfmal erwähnt. Dies geschieht zum einen in Rückblicken auf die Geschichte Israels, zum anderen in den prophetischen Reden über die Zukunft der Welt. Babylon bezeichnet hier das irdische widerchristliche Machtzentrum im Gegensatz zur Stadt Gottes, dem himmlischen Jerusalem. [...][...] In der von der Offenbarung des Johannes geprägten christlichen Symbolik gilt Babylon als gottesfeindliche Macht und Hort der Sünde und Dekadenz. Martin Luther deutete das ihm verhasste Papsttum als Hure Babylon. [...]

[Stand: 6 Feb. 2024 14:20:56 UTC]

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Babylon

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/dLSZr

Heutzutage dürfte Babylon also ein lebensfeindliches Machtzentrum beschreiben, welches die Menschen in das Verderben stürzt. In dem Buch Offenbarung wird Babylon auch auf die folgende Weise beschrieben:

Offenbarung 17,5 (LUT)

[...] Das Große Babylon, die Mutter der Hurer und aller Gräuel auf Erden.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Offenbarung17%2C5

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Ist Babylon somit das Zentrum aller irdischen Gräueltaten? Sind die Deutschen somit zum Kampf gegen dieses Machtzentrum gerufen, welches scheinbar als irdischer Ursprung alles Bösen bezeichnet wird? Doch warum scheint dieses Babylon so schlimm zu sein, dass die Nachfahren des Aschkenas gegen dieses zum Kampf gerufen wurden (Jeremia 51,27)?

Was könnten die babylonischen Gräueltaten sein?

Was könnten die babylonischen Gräueltaten sein, welche die Menschen in den Abgrund reißen? Eine Auflistung von möglichen Bösartigkeiten, die das Wesen des babylonischen Unheils beschreiben könnten, ist im fünften Kapitel des Galaterbriefes nachzulesen:

Galater 5,19-21 (ELB)

Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Galater5%2C19-21

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Auch im achtzehnten Kapitel von dem Buch Deuteronomium werden Untaten aufgezählt, die möglicherweise dem verderblichen Einfluss von Babel zugeschrieben werden könnten:

Deuteronomium 18,10-12 (MENG)

Es soll sich niemand in deiner Mitte finden, der seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen läßt, niemand, der Wahrsagerei, Zeichendeuterei oder Beschwörungskünste und Zauberei treibt, niemand, der Geister bannt oder Totengeister beschwört, keiner, der einen Wahrsagegeist befragt oder sich an die Toten wendet; denn ein jeder, der sich mit solchen Dingen befaßt, ist für den HERRN ein Greuel, und um dieser Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, diese Völker vor dir her.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Galater5%2C19-21

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Könnten sich somit die babylonischen Gräuel aus den folgenden Verfehlungen zusammensetzen?: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiung oder Spaltung, Neid, Trinksucht, Völlerei, Kinderopfer, Menschenopfer, Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste, Zauberei, Bannungen, Geisterbeschwörung, Totenbeschwörung, Vielgötterei, Götzendienerei, Homosexualität, Ehebrecherei, Inzucht, Zoophilie und entartete Sexualkulte. Verführt Babel, als lebensfeindliches und widerchristliches Machtzentrum, die Menschen zu den zuvor aufgezählten Gräueltaten, wodurch die Menschen in den Abgrund der Hölle gerissen werden?

Damit könnte Babylon das Zentrum aller irdischen Gräueltaten darstellen. Dort wo die Schrecknisse der irdischen Gräueltaten umhergehen, dort geht auch die Gesetzlosigkeit umher. Das solch eine Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird, darauf deutet auch das Matthäusevangelium hin:

Matthäus 24,12 (MENG)

[...] weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten [...]

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us24%2C12

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Erkaltet die Liebe in den Menschen wegen dem babylonischen Gesetz, das Gesetzlosigkeit ist? Ist das babylonische Gesetz die Gesetzlosigkeit, weil Babylon das Unrecht zu Recht verkehrt? Sieht das babylonische Gesetz unrecht als recht an, ungesundes als gesund an, falsches als richtig an und böses als gut an? Beschreibt somit der Aufruf zum "Kampf gegen Babel" den Kampf gegen alles Unrecht, Ungesunde, Falsche und Böse? Tut Babylon was es will? Verdreht Babylon alles Böse, bis es gesellschaftsfähig wird? Stellt Babylon alles bekannte auf dem Kopf, bis sämtliche Gräueltaten von der Gesellschaft akzeptiert und erwünscht werden? Kann das ganze babylonische Gesetz auf die folgende Weise zusammengefasst werden?: „Tu was du willst!“

Dem Ausspruch "tu was du willst" wird auch ein Urheber zugesprochen. Ein Artikel der taz, der am 26.10.1988 veröffentlicht wurde, beschreibt den Urheber dieses Ausspruchs auf die folgende Weise:

taz am 26.10.1988

Tu, was du willst, sei das ganze Gesetz!

[...] Am 12.Oktober 1875 gebar eine Anhängerin einer englischen Quäker-Sekte ihren Sohn, der später als „Das große Biest“, als übelster Schwarzmagier und Satanist bekannt werden sollte: Aleister Crowley. „Er war homosexuell, heterosexuell, vermischte Dämonismus mit Perversität, er masturbierte und bestieg Berge [...][...] war Großwildjäger, Entdecker und schrieb „schlechte“ Gedichte [...][...], war rauschgiftsüchtig und ein exzessiver Trinker, spielte meisterhaft Schach, war ein „erste-Klasse-Amateurwissenschaftler“ und einer der höchsten Eingeweihten in Yoga und Magick.“ [...][...] Am 8., 9.und 10.April wurde ihm in Kairo das Gesetz des „Neuen Äons“: [...][...] „Do what thou wilt shall be the whole of the law“ [„Tu, was du willst, sei das ganze Gesetz!“] [...][...] durch eine höhere Intelligenz namens Aiwass geoffenbart. [...]

[Stand: 23 Feb. 2024 14:17:29 UTC]

Quelle: https://taz.de/Tu-was-du-willst-sei-das-ganze-Gesetz/!1833640/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/yGSDo

Ein sogenannter Aleister Crowley empfing also durch eine höhere Intelligenz den Ausspruch: „Tu was du willst!“ Repräsentiert Aleister Crowley somit die fleischgewordene Verkörperung des babylonischen Gesetztes, als Gegenpol zum Gesetz Gottes? Denn scheinbar wurde Aleister Crowley von der babylonischen Welt zu einem Repräsentanten aufgebaut, welcher die Werke des Fleisches (Galater 5,19-21) und die babylonischen Lehren und Praktiken verkörpert. Schließlich scheint dieser Aleister Crowley beispielsweise ein Befürworter der geheimen Künste, der Zauberei, der Geisterbeschwörung, der Vielgötterei, der Götzendienerei, der Homosexualität und der entarteten Sexualkulte zu sein. Solche Handlungen sind für den guten und lebendigen Gott (JHWH) ein Gräuel (Deuteronomium 18,10-12), weil sie den Menschen in das Verderben stürzen. Kann Aleister Crowley somit als das fleischgewordenes Gesetz Babylons betrachtet werden? Kann Aleister Crowley somit als ein Repräsentant von Babylon angesehen werden? Doch wie groß ist der Einfluss dieses Aleister Crowley auf die Welt? Ein Artikel vom 04.03.2011, den der Spiegel veröffentlichte, verdeutlicht den massiven Einfluss von Crowley:

Spiegel am 04.03.2011

Sex, Sex, Sex war seine Nummer

Er gilt als Erfinder des modernen Satanismus, nannte sich selbst "das große Tier 666" und erfand die "Sex Magick". Mit seiner irren Selbstinszenierung inspirierte Aleister Crowley Filmregisseure, Rockstars und Schriftsteller. einestages über den Mythos des Magiers - und seine Jünger in der Popkultur. [...][...] Der Psychologe und Autor Timothy Leary sah sich als eine Art Nachfolger von Crowley, der einen Teil von dessen Arbeit fortführte. [...][...] Auch Rocksänger Ozzy Osbourne hat viele von Crowleys Büchern gelesen. Das von Crowley entwickelte Thoth Tarot lag bei den Aufnahmesessions zu Ozzys Soloalbum "The Blizzard of Ozz" die ganze Zeit im Studio. [...][...] Red-Hot-Chili-Peppers-Gitarrist John Frusciante bekannte immer wieder, ein Verehrer Aleister Crowleys zu sein. [...][...] Auch der Titel des Red-Hot-Chili-Peppers-Albums "Blood Sugar Sex Magik" scheint auf Crowleys sexualmagische Riten anzuspielen, die er "Sex Magick" nannte. [...][...] Die Rolling Stones machten kein Geheimnis daraus, dass sie sich für Okkultismus und Crowley interessierten. [...][...] Der Zeichner und Autor Alan Moore ist nicht nur einer der einflussreichsten Comicschaffenden der letzten dreißig Jahre, sondern bezeichnet sich auch selbst als praktizierenden Magier. Er kam zu dieser Form der Religion, als er an seinem Jack-The-Ripper-Comicepos "From Hell" arbeitete, in dem Aleister Crowley einen kurzen Gastauftritt hat. [...][...] Moore begann, sich mit Crowleys Religion Thelema zu beschäftigen und zitierte sein Vorbild in diversen weiteren Comics. [...][...] Erst Crowley-Fan, dann Sektengründer: 1945 traf Crowley einen leidlich begabten Sci-Fi-Romanautor namens L. Ron Hubbard. Crowley wurde zum Vorbild des späteren Scientology-Gründers und weckte in ihm das Interesse an Magie. [...][...] Die deutsche Band Alphaville, eigentlich bekannt für ihre Achtziger-Jahre-Hits "Forever Young" und "Big in Japan", sind Fans des Okkultisten. Auf dem Album "Afternoons in Utopia" von 1986 widmeten sie den Song "Red Rose" Crowleys erster Ehefrau Rose Edith Kelly und zitieren in den Lyrics sein berühmtes Motto "Tu was du willst". [...][...] Auch Marilyn Manson ist ein großer Fan von Crowleys literarischem Werk. In einigen seiner Songs verwendet der Skandalrocker sogar abgewandelte Zitate aus Crowleys Texten. [...][...] Auch David Bowie schmückte sich gern mit Crowleys unheimlicher Aura. [...][...] Kann man Raketenwissenschaftler und ein wichtiges Mitglied von Crowleys magischem Geheimbund Ordo Templi Orientis zugleich sein? John Whiteside Parsons (hier auf dem Cover von einem seiner Bücher) konnte. Als Wissenschaftler gelang ihm 1942 ein entscheidender Durchbruch in der Entwicklung von Raketentreibstoff, der die Weltraumtechnologie der USA einen großen Schritt nach vorn brachte. Seine Kollegen hielten ihn allerdings für unberechenbar. Vor jedem Teststart einer Rakete soll er eine Hymne Crowleys an den griechischen Gott Pan angestimmt haben. [...][...] Auch Bruce Dickinson, Sänger der Metalband Iron Maiden, hat einen Hang zum Okkulten - und ist bekennender Crowley-Fan. [...]

[Stand: 29 Jun. 2023 07:24:47 UTC]

Quelle: https://www.spiegel.de/fotostrecke/mysterium-aleister-crowley-fotostrecke-106969.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/uSiMk

Dieser Aleister Crowley begeisterte also die größten und bedeutendsten Einflussnehmer der modernen Welt. Diese Einflussnehmer scheinen sogar das "Tier 666", welches durch Aleister Crowley verkörpert wird, zu lieben und zu verehren. Die babylonischen Lehren und Praktiken, welche Aleister Crowley verbreitete, wurden somit von den bedeutendsten und einflussreichsten Persönlichkeiten der modernen Welt aufgenommen und in deren Schaffensprozesse eingebettet. Die geschaffenen Bild-, Schrift- und Tonwerke dieser Einflussnehmer, werden bis zum heutigen Tag von Abermillionen Menschen konsumiert, wodurch Abermillionen Menschen durch das babylonische Gedankengut verdorben werden. Die bedeutendsten Einflussnehmer der modernen Welt gestehen ihre Liebe zum "großen Tier 666" und der Gesetzlosigkeit, in aller Öffentlichkeit, ein und tragen ihre Liebe zum "großen Tier 666" und der Gesetzlosigkeit, über Tonträger, Filme, Zeitschriften, Bücher und andere Veröffentlichungen, zu den Menschen. Dadurch werden die Menschen für die babylonischen Lehren und Praktiken geöffnet und anschließend zur Gesetzlosigkeit verführt, wodurch vermutlich die Liebe in den Menschen erkaltet (Matthäus 24,12).

Wurden die Deutschen zum Kampf gegen diese babylonische Gesetzlosigkeit gerufen, die sich, mithilfe der geschaffenen Bild-, Schrift- und Tonwerke, über die geistige Zwischenwelt der Menschen ausbreitet? Falls dem so sein sollte; dann wurde den Deutschen eine schwierige und ehrenhafte Aufgabe anvertraut. Denn der Kampf gegen Babel (Jeremia 51,27) scheint eine Aufgabe zu sein, die viel Disziplin, ununterbrochene Aufmerksamkeit und stetige Achtsamkeit beanspruchen dürfte. Daher könnte das Wesen und die Aufgabe der Deutschen wie folgt zusammengefasst werden:

Zusammenfassung

1.) Die Deutschen scheinen die Nachfahren des Aschkenas zu sein.

2.) Die Nachfahren des Aschkenas wurden zum Kampf gegen Babel gerufen (Jeremia 51,27).

3.) Weil die Deutschen die Nachfahren des Aschkenas sind, scheinen auch die Deutschen zum Kampf gegen Babel gerufen zu sein.

4.) Der Kampf gegen Babel scheint den Kampf gegen alles Unrecht, Ungesunde, Falsche und Böse zu beschreiben. Ein weiterer Aspekt dieses Kampfes scheint der Kampf gegen die Gesetzlosigkeit zu sein.

Sind die Deutschen wirklich zum Kampf gegen die babylonische Gesetzlosigkeit berufen? Doch welches Gesetz sollten die Deutschen gegen die Gesetzlosigkeit aufrichten? Welches Gesetz ist zur Aufrichtung gegen Babel geeignet, indem es aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist?

Falls die Deutschen wirklich zum Kampf gegen Babel gerufen sind, dann ist die Aufgabe der Deutschen wahrlich ehrenhaft. Solch eine ehrenhafte Aufgabe sollte zu stetiger Disziplin, ununterbrochener Aufmerksamkeit und immerwährender Achtsamkeit anregen. Doch wie gehen die Deutschen mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe um? Nehmen die Deutschen diese Aufgabe zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt wahr oder auch nur ernst?

Sind die Deutschen auf babylonischen Abwegen?

Was ist mit den Deutschen passiert, die scheinbar mit der göttlichen Aufgabe beauftragt wurden, gegen Babel zu kämpfen (Jeremia 51,27)? Anstatt gegen Babel zu kämpfen, scheinen die Deutschen den babylonischen Weg der Zerstörung betreten zu haben und ließen sich, unter der Leitung der Nazis, zu einem Massenmord an den Juden hinreißen, wie es einem Artikel des NDR entnommen werden kann:

NDR

Holocaust: Der Völkermord der Nazis an den Juden

Mehr als sechs Millionen Juden wurden von Deutschen und ihren Helfern während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes ermordet: in "Todesfabriken" weit im Osten, in Lagern in Deutschland und von "Einsatzgruppen" hinter der Front. Die Täter standen ihren Opfern nicht immer von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Ein gewaltiger bürokratischer Apparat half ihnen, die systematische Vernichtung zu organisieren. Für diesen in der Geschichte der Menschheit beispiellosen Vorgang steht heute ein Begriff: Holocaust. [...]

[Stand: 11 Feb. 2024 12:02:20 UTC]

Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Holocaust-Der-Voelkermord-der-Nazis-an-Juden,verbrechen100.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/RdYRM

Das dieser Massenmord an den Juden, der heutzutage als Holocaust bezeichnet wird, eine überaus verkehrte Tat mit katastrophalen Folgen wahr, darauf könnte auch das vierte Kapitel vom Johannesevangelium hinweisen:

Johannes 4,22 (LUT)

Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes4%2C22

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Das Heil kommt also aus den Juden. Dagegen kommt das Unheil aus Babylon (Offenbarung 17,5). Die Deutschen ließen sich also, unter der Leitung der Nazis, zum babylonischen Weg des Unheils hinreißen und griffen offen das Volk an, aus dem das Heil für alle Erdenvölker erwachsen ist (Genesis 22,18). Auch ich (der Verfasser) bin kein bisschen besser. Denn auch ich ließ mich immer wieder zum babylonischen Weg des Unheils hinreißen und deswegen weiß ich, wie schnell dieser Weg des Unheils betreten werden kann. Wir neigen alle zu Fehlern und diese Fehler können verheerende Konsequenzen mit sich bringen. Besonders wenn Nöte und Sorgen zunehmen, lassen sich Menschen schnell für Bösartigkeiten einspannen – ich kenne das. Und wenn Situationen von Not und Sorgen geprägt sind, dann kann man schnell zu einem babylonischen Werkzeug des Unheils werden. Das solche Nöte und Sorgen die Menschen in die Arme der Nazis trieben, zeigt ein Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung auf, der am 24.05.2012 veröffentlicht wurde:

Bundeszentrale für politische Bildung am 24.05.2012

Nationalsozialismus: Aufstieg und Herrschaft

Die Folgen des verlorenen Krieges, Wirtschaftsprobleme und der mangelnde Rückhalt der Bevölkerung schwächen die Weimarer Republik. Diesen Umstand nutzt die NSDAP durch geschickte Propaganda und kann so ihre Stimmanteile bei Wahlen erheblich steigern. Bald wenden sich immer mehr Menschen den Nationalsozialisten zu. [...]

[Stand: 24 Feb. 2024 10:12:21 UTC]

Quelle: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/nationalsozialismus-aufstieg-und-herrschaft-314/137186/aufstieg/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/Hv2ku

Wurden die Deutschen von Nöten und Sorgen getrieben, wodurch sie zu einem babylonischen Werkzeug des Unheils wurden und sich zur Durchführung des Holocausts hinreißen ließen? Doch warum wurde die Töten der Juden als Holocausts bezeichnet? Was ist überhaupt ein "Holocaust"? Die Antwort liefert die brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung:

Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Holocaust/ Shoah

Der Begriff "Holocaust" bezeichnet die systematische Ermordung von circa sechs Millionen Jüdinnen und Juden durch Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Brandopfer“. In der Antike bezog es sich auf religiöse Riten, in denen ein Opfertier ganz verbrannt wurde. [...][...] Schon während des Zweiten Weltkriegs wurde der Begriff Holocaust in Großbritannien in Bezug auf die nationalsozialistische Judenvernichtung verwendet. Im deutschen Sprachraum verbreitete sich der Begriff erst nach der Ausstrahlung der amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ 1979. [...]

[Stand: 11 Feb. 2024 12:08:51 UTC]

Quelle: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/lexikon/holocaust-shoah

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/RcdoG

Ein "Holocaust" ist also ein Brandopfer, welches bei religiösen Riten dargebracht wurde. Versuchten die Nazis, mit der Tötung der Juden, ein religiöses Opfer darzubringen? Waren die Nazis etwa eine extremistisch religiöse Vereinigung? Ein Artikel der welt vom 01.02.2015, könnte diese Frage möglicherweise beantworten:

welt am 01.02.2015

Die okkultistische Seite des Dritten Reiches

Die historische Rassenlehre, die Hitler in seinem „Mein Kampf“ ausbreitete, war eine Melange aus bizarren Quellen. Gefolgsleute wie Heß oder Himmler gingen noch weiter. [...][...] Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts breitete sich in Deutschland wie in Frankreich, in Großbritannien und in Russland wie eine Welle der Spiritismus aus. Man las in Händen, „sprach“ mit Verstorbenen, Wahrsager stiegen zu Publikumslieblingen auf. Neben solchen eher harmlosen Spielarten traten rasch rabiatere Formen. Helena Petrovna Blavatsky, eine Deutsch-Russin, die später in New York, Indien und London lebte, entwarf eine irrwitzige „alternative“ Menschheitsgeschichte, die auf der Idee von sieben „Wurzelrassen“ beruhte. Vier davon, darunter „Mondbewohner“ und „Lemurier“, seien schon untergegangen. Die fünfte aber seien die „Arier“, die seit einer Million Jahren auf der Erde lebten. [...][...] Guido von List, [...][...], variierte Blavatskys Lehre zur „Ariosophie“, einem Gedankengebäude rund um die angebliche naturgemäße Überlegenheit der germanischen Arier über alle anderen „Rassen“. Ebenfalls ein Hochstapler war etwas später Jörg Lanz von Liebenfels, ein 1899 in Unehren aus dem Zisterzienserorden entlassener Priester. Lange galt er als der „Mann, der Hitler die Ideen gab“. [...][...] Ohne Zweifel aber schöpfte Hitler seinen Arierwahn und Judenhass aus Schriften aller drei Okkultisten. Die Grundidee der überlegenen „Rasse“ der Arier war Blavatskys Schriften entlehnt. List machte die Germanen zur Verkörperung der „Herrenrasse“, und Lanz fügte den pathologischen Judenhass hinzu. Aus diesen wirren Wahnbildern, vor allem in Broschüren verbreitet, amalgamierte sich die Überzeugung, die Hitler schließlich in „Mein Kampf“ niederlegte. [...]

[Stand: 30 Sep. 2023 15:40:34 UTC]

Quelle: https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article136958655/Die-okkultistische-Seite-des-Dritten-Reiches.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/kRoqA

Scheinbar hingen die Nazis einer ausgedachten Fantasie-Lehre an, die sich drei Okkultisten ausgedacht haben. Die Deutschen scheinen somit einer religiösen Zerstörungs-Ideologie gefolgt zu sein, die auf einer erfundenen Fabel basierte, die sich drei Fantasten ersponnen haben. Dadurch wiesen die Deutschen auch die heilige Schrift zurück, die auch als Bibel bezeichnet wird. Und diese Bibel zeigt auf was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Und wer die Bibel, wegen einer erfundenen Fantasie-Lehre, zurückweist, der weist auch die Wahrheit zurück. Auch ich (der Verfasser) bin kein bisschen besser. Denn auch ich wandte mich den Großteil meiner Jugend lieber den Fantastereien zu. Und weil ich die Fantasie-Lehren bevorzugte, wies auch ich die Wahrheit zurück, wodurch ich immer wieder großes Leid über meine Liebsten und Nächsten brachte. Schon die heilige Schrift warnte vor solchen ausgedachten Fantasie-Lehren, wegen denen sich die Menschen von der Wahrheit abkehren würden, wie es im vierten Kapitel des zweiten Timotheusbrief geschrieben steht:

2.Timotheus 4,3-4 (MENG):

Denn es wird eine Zeit kommen, da wird man die gesunde Lehre unerträglich finden und sich nach eigenem Gelüsten Lehrer über Lehrer beschaffen, weil man nach Ohrenkitzel Verlangen trägt; von der Wahrheit dagegen wird man die Ohren abkehren und sich den Fabeln zuwenden.

Link: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Timotheus4%2C3-4

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War der Holocaust somit das Resultat einer ersponnenen Fabel von drei Fantasten? Wurde wegen einer ausgedachten Fantasie-Lehre, von drei Okkultisten, die Wahrheit zurückgewiesen? Verfielen die Deutschen, wegen solch einer Fantasie-Lehre, dem babylonischen Weg der Zerstörung, an dessen Ende sie eigentlich mitwirken sollten? Denn die Deutschen ließen sich zum Massenmord an den Juden verleiten, obwohl das Heil aus den Juden kommt (Johannes 4,22).

Wurden die Deutschen von raffinierten Teufeln zum Abfall von der Wahrheit verführt, wodurch ungeahnte Schrecknisse entfesselt wurden? Haben sich die Deutschen zum Abfall von der Wahrheit verführen lassen, weil Nöte und Sorgen zunahmen? Wiesen die Deutschen die heilige Schrift des alten und neuen Bundes, wegen Fantasie-Lehren, Halbwahrheiten und Lügen, zurück? Weisen die heutigen Deutschen immer noch die heilige Schrift, wegen Fantasie-Lehren, Halbwahrheiten und Lügen, zurück? Folgen die heutigen Deutschen immer noch okkulten Fantasie-Lehren, Halbwahrheiten und Lügen, wie sie zum Beispiel durch die Esoterik oder alternative Medien verbreitet werden, wodurch das babylonische Unheil um sich greifen kann? Zumindest auf die letzte Frage scheint die Frankfurter Allgemeine Zeitung, mit einem Artikel vom 12.06.2023, eine Antwort zu liefern:

Frankfurter Allgemeine Zeitung am 12.06.2023

Das Geschäft mit dem Aberglauben

Kristalle, Heilseminare, Sternzeichen-Ketten: Esoterik mag manchen als skurril erscheinen, doch es ist ein milliardenschwerer Markt. [...][...] In Deutschland wird der Umsatz mit Esoterik auf eine Summe zwischen 15 und 20 Milliarden Euro geschätzt, eine wirklich genaue Datenlage gibt es dazu aber nicht. Auch weil sehr unterschiedliche Anbieter auf dem Markt zusammenkommen: Hier zählt sowohl der Esoterik-Buchverlag wie auch der freiberufliche Schamane dazu. Jedoch gibt es Zahlen aus Wirtschaftsbereichen, die Aussagen zulassen: So wächst beispielsweise der Bereich der spirituellen Ratgeber kontinuierlich. [...][...] In der Medizin werden mit homöopathischen Mitteln sogar Milliarden verdient. „Homöopathie ist Esoterik und nicht Medizin“, sagte Ärztin Natalie Grams in einem Interview mit der F.A.Z. Denn die Wirksamkeit von diesen Mitteln ist nicht bewiesen -– trotzdem finden sie sich in dutzenden von Medizinschränken. [...]

[Stand: 26 Jan. 2024 13:24:23 UTC]

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/das-geschaeft-mit-dem-aberglauben-esoterik-ist-ein-milliardenschwerer-markt-18946519.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/zr7QL

Scheinbar folgt ein bedeutender Teil der Deutschen immer noch den Fantasie-Lehren, Halbwahrheiten und Lügen, wie es der milliardenschwere Esoterik-Markt in Deutschland beweist. Ist dieser Markt in Deutschland so erfolgreich, weil die Deutschen dem Aberglauben und den Fabeln verfallen sind? Sind die Deutschen somit den okkulten Fantasie-Lehren verfallen? Damit sind solche Fantasie-Lehren gemeint, die scheinbar zur Grundlage der Nazi-Ideologie führten. Sind somit die esoterischen Fantasie-Lehren überaus gefährlich? Schaden esoterische Fantasie-Lehren dem Körper, dem Geist und der Seele? Sind die Deutschen wegen diesen esoterischen Fantasie-Lehren unter dem babylonischen Einfluss gefangen? Gehen die Deutschen immer noch den babylonischen Weg der Zerstörung, der die Sinne scheinbar jeglicher Klarheit beraubt?

Auch ich (der Verfasser) bin mit dem Zustand vertraut, wenn Fantasie-Lehren, Halbwahrheiten und Lügen die Sinne jeglicher Klarheit berauben. Erst als ich meine Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) richtete, kam ich zur Besinnung und zu Verstand – genauso wie Nebukadnezar zu Verstand kam, als er zum Himmel emporblickte und die Größe von Gott (JHWH) erkannte, wie es im vierten Kapitel von dem Buch Daniel nachzulesen ist.

Daniel 4,31-34 (MENG)

»Nach Verlauf der (festgesetzten) Zeit aber richtete ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor; und als ich wieder zu Verstand gekommen war, dankte ich dem Höchsten und pries und rühmte hoch den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Königtum von Geschlecht zu Geschlecht besteht. Alle Bewohner der Erde verschwinden neben ihm wie nichts; nach seinem Gutdünken verfährt er sowohl mit dem Heere des Himmels als auch mit den Bewohnern der Erde, und niemand ist da, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen dürfte: ›Was tust du da?‹ Zu derselben Zeit kam mir mein Verstand wieder, und zum Ruhm meines Reiches kehrte meine Herrlichkeit und mein Glanz wieder zu mir zurück, und meine Räte und meine Großen suchten mich auf: ich wurde wieder in meine königliche Würde eingesetzt, und noch größere Macht wurde mir verliehen.« »Nun preise und erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und sein Walten ist Gerechtigkeit, und die in Hochmut Wandelnden vermag er zu demütigen.«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Daniel4%2C31-34

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Daher vertrete ich die Auffassung: „Wenn die Deutschen ihre Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) richten, dann werden auch die Deutschen zur Besinnung kommen, von den unheilen Fantasie-Lehren des babylonischen Machtzentrums ablassen und Babel zurückdrängen. Denn jede Veränderung beginnt immer bei uns selbst.“

Doch angenommen; die Deutschen würden zur Besinnung kommen und von den unheilen Fantasie-Lehren des babylonischen Machtzentrums ablassen: „Womit sollten die Deutschen gegen Babel kämpfen?“

Womit sollten die Deutschen gegen Babel kämpfen?

Welche Waffe sollten die Deutschen ergreifen, um gegen Babel zu bestehen? Eine Antwort könnte das zehnte Kapitel vom Matthäusevangelium liefern:

Matthäus 10,34-39 (MENG)

»Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, ›um den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter zu entzweien, und die eigenen Hausgenossen werden einander feindselig gegenüberstehen‹ (Mi 7,6). Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert; und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. – Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es finden.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us10%2C34-39

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Der allerhöchste und lebendige Gott (JHWH) hat also ein Schwert gebracht. Dieses Schwert scheint Hausgenossen voneinander zu trennen. Zugegeben hört es sich nicht sonderlich attraktiv an, ein Schwert zu ergreifen, durch das die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Was hat es mit diesem Schwert auf sich? Was ist das für ein Schwert, welches möglicherweise als Waffe gegen Babel infrage kommt, aber die eigenen Hausgenossen zu Feinden macht? Eine Antwort ist im neunzehnten Kapitel der Offenbarung zu lesen:

Offenbarung 19,15 (MENG)

Aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert hervor, mit dem er die Völker (nieder)schlagen soll, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden (Ps 2,9), und er ist es, der die Kelter des Glutweins des Zornes des allmächtigen Gottes tritt.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Offenbarung19%2C15

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Es geht also ein Schwert aus einem Mund hervor, welches ganze Völker niederschlägt! Was soll das bedeuten? Aus einem Mund kommen doch normalerweise Worte heraus? Welches Schwert kann aus dem Mund hervorgehen und dadurch ganze Völker niederschlagen? Eine Antwort liefert das sechste Kapitel des Epheserbriefs:

Epheser 6,12-17 (MENG)

Denn wir haben nicht mit Wesen von Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den (überirdischen) Mächten, mit den (teuflischen) Gewalten, mit den Beherrschern dieser Welt der Finsternis, mit den bösen Geisterwesen in der Himmelswelt. Darum nehmt die volle Waffenrüstung Gottes zur Hand, damit ihr imstande seid, am bösen Tage Widerstand zu leisten, alles gut auszurichten und das Feld zu behaupten! So stehet also da, an den Hüften gegürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, an den Füßen beschuht mit der Bereitschaft, die Heilsbotschaft des Friedens zu verkünden! Zu dem allem ergreift noch den Großschild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandgeschosse des Bösen zum Verlöschen werdet bringen können. Nehmet auch den Helm des Heils an euch und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Epheser6%2C12-17

Ergreife das Schwert Gottes: https://ewige-bildung.de/bibel/

Es soll also ein Schwert des Geistes ergriffen werden, welches das Wort Gottes ist. Ist das Schwert des Geistes auch das Schwert Gottes? Diese Frage könnte das vierte Kapitel vom Johannesevangelium beantworten:

Johannes 4,24 (MENG)

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Mose1%2C26-29

Ergreife das Schwert Gottes: https://ewige-bildung.de/bibel/

Gott ist also Geist. Daraus könnte geschlussfolgert werden, dass das Schwert des Geistes auch das Schwert Gottes ist. Ist es daher denkbar, dass es sich bei dem Schwert Gottes um das Wort Gottes handelt? Ist das Wort Gottes etwa wie ein Schwert, das ganze Völker niederschlagen kann? Solch ein Schwert, das ganze Völker niederschlagen kann, dürfte sicher eine hervorragende Waffe gegen Babel sein. Ist das Wort Gottes somit die Waffe, welche die Deutschen gegen Babel ergreifen sollen? Aber diese Waffe scheint eine unangenehme Kehrseite aufzuweisen. Denn diese Waffe scheint den Unfrieden in das eigene Haus zu bringen, da es Hausgenossen voneinander scheidet (Matthäus 10,34-39). Doch warum wird der Träger dieser Waffe von seinen eigenen Hausgenossen getrennt? Warum werden die eigenen Hausgenossen zu Feinden, wenn das Schwert Gottes ergriffen wird und das Wort Gottes ausgesprochen wird?

Ist es denkbar, dass derjenige, der das Schwert Gottes ergreift und das Wort Gottes ausspricht, von seinen eigenen Hausgenossen verlacht, ausgestoßen und verfolgt wird – wodurch die Hausgenossen zu Feinden werden und eine Trennung erfolgt? Wenn zum Beispiel Muslime umkehren und sich dem Wort des allerhöchsten und lebendigen Gottes (JHWH) zuwenden, werden sie oftmals von ihren eigenen Eltern verstoßen. In solchen Fällen scheint sich der Ausspruch zu erfüllen, dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Denn aufgrund eines anderen Glaubens verstoßen manche Eltern ihre eigenen Kinder und stehen ihren eigenen Kindern feindselig gegenüber. Auch hierzulande kann es beispielsweise problematisch werden, wenn Onkel Dieter plötzlich umkehrt und versucht das Wort Gottes in seine eigene Familie hineinzutragen, weil er erkannt hat, dass nur das Wort Gottes seine Familie retten kann. Onkel Dieter wird plötzlich der komische Wirrkopf sein und von seiner Familie verlacht werden. Auch in solch einem Fall scheint sich der Ausspruch zu erfüllen, dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden.

Gott (JHWH) bricht stets die Traditionen der Menschenwelt. Wenn die Traditionen der Menschenwelt gebrochen werden, dann ist Unfrieden, Entzweiung und Feindseligkeit vorprogrammiert. Wer somit das Schwert Gottes ergreift und das Wort Gottes ausspricht, dem wird die Welt feindselig gegenüber stehen. Und warum ist das so? Eine Antwort liefert das siebte Kapitel vom Johannesevangelium:

Johannes 7,7 (LUT)

Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber hasst sie, denn ich bezeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes7%2C7

Ergreife das Schwert Gottes: https://ewige-bildung.de/bibel/

Die Welt hasst also Gott (JHWH) und das Wort Gottes, weil das Wort Gottes bezeugt, dass die Werke der Welt böse sind. Solange der Mensch nicht nach dem Wort Gottes greift, ist für den Menschen in der Welt alles in Ordnung, weil er nicht in die Versuchung fallen kann, das Wort Gottes auszusprechen. Denn er denkt, handelt und fühlt so, wie es dem Zeitgeist der Welt entspricht. In diesem Zustand kann die Welt den Menschen auch nicht hassen, weil der Mensch ein Teil der Welt ist und Bösartigkeiten verrichtet, die von der Welt als gut und richtig angesehen werden. Jedoch ist es zu beachten: Was die Welt als gut und richtig ansieht, ist nicht in den Augen Gottes gut und richtig. Denn die Maßstäbe des Menschen sind nicht die Maßstäbe Gottes (Jesaja 55,8).

Erst wenn der Mensch das Schwert Gottes ergreift und das Wort Gottes ausspricht, wird der Mensch für das Aussprechen des Wortes Gottes gehasst werden – weil er das Wort ausspricht, welches bezeugt, dass die Werke der Welt böse sind. Somit ist das Wort Gottes eine hervorragende Waffe gegen Babel und die Gräueltaten dieser lebensfeindlichen und widerchristlichen Macht. Auch kann Babel nur mit dem Wort Gottes niedergeschlagen werden. Keine andere Waffe ist dazu im Stande. Doch warum ist das so?

Warum kann Babel nur mit dem Schwert Gott niedergeschlagen werden?

Das Schwert, das Gott (JHWH) zu den Menschen brachte, ist das Wort Gottes. Um zu verstehen, warum nur das Wort Gottes das babylonische Machtzentrum niederstrecken kann, ist ein Blick in die Vergangenheit notwendig. Dabei ist der Blick auf das sogenannte "finstere Mittelalter" zu richten. Doch was ist dieses finstere Mittelalter? Und warum ist dieses Zeitalter so finster? Eine Antwort liefert das Wissensmagazin scinexx, mit einem Artikel vom 07.12.2012, in dem das finstere Mittelalter auf die folgende Weise beschrieben wird:

scinexx am 07.12.2012

Das dunkle Zeitalter

Oft wird das Mittelalter auch als aetas obscura – als dunkles Zeitalter bezeichnet. Viele Historiker beziehen sich damit auf die in weiten Teilen vorherrschenden, gegenüber Wissenschaft und Fortschritt restriktiv eingestellten Lehren der römisch- katholischen Kirche. [...][...] Nur ein kleiner Personenkreis konnte lesen und schreiben, selbst Adlige waren dieser Kunst oft nicht mächtig. Dies war der Geistlichkeit vorbehalten, die naturgemäß auch Latein, die damalige Wissenschaftssprache, beherrschte. Das nicht-geistliche gemeine Volk war somit vom Wissenszugang, ob theologischer oder anderer Natur abgeschnitten. Selbst Gottesdienste und Messen wurden – für den Bürger unverständlich – in lateinischer Sprache abgehalten. Dies trug auch dazu bei, dass die katholische Kirche ihre Machtposition über einen langen Zeitraum aufrechterhalten konnte und von Rom große Teile Europas beeinflusste. [...]

[Stand: 12 Feb. 2024 19:39:12 UTC]

Quelle: https://www.scinexx.de/dossierartikel/das-dunkle-zeitalter/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/KFEkX

Das finstere Mittelalter wurde also von der römisch-katholischen Kirche dominiert. Zu dieser Zeit konnten auch nur die meisten Geistlichen der katholischen Kirche lesen und schreiben. Somit war der Zugang zu Wissen den einfachen Menschen verschlossen. Die meisten Menschen waren also weitgehend unwissend, wodurch diese Menschen in sämtlichen Belangen im Dunkeln tappten. Es war also wirklich eine finstere Zeit. Denn die Menschen wurden wahrlich im dunkelsten Unwissen gehalten. Und selbst wenn die Menschen etwas wissen wollten, verhinderte die lateinische Wissenschaftssprache den Informationstransport zum einfachen Volk. Somit war der Zugang zu Wissen reguliert und Wissen von unschätzbaren Wert.

Weil es schwer war, den Zugang zu Wissen zu erhalten, konnte auch kein einfacher Mensch die heilige Schrift lesen, um das Wort Gottes zu erfahren. Diese heilige Schrift ist auch als Bibel bekannt. Und wenn der Mensch die Bibel nicht lesen kann, dann ist das überaus fatal. Denn nur in der Bibel ist niedergeschrieben was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Wer erfahren wollte, was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist, der musste sich also auf die katholische Kirche verlassen. Doch irgendwann wollten sich einige Menschen nicht mehr auf das Wort der katholischen Kirche verlassen. Diese Menschen wollten das katholische Wort überprüfen und selbständig das Wort Gottes erforschen, indem sie die Bibel studieren und aus erster Quelle erfahren was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist. Dieser Wunsch, das Wort Gottes unabhängig von der katholischen Kirche zu erforschen, endete im finsteren Mittelalter für viele Menschen tödlich – wie es über das Internetportal der katholische Kirche in Deutschland nachgelesen werden kann. So veröffentlichte die katholische Kirche in Deutschland, über das Internetportal katholisch.de, am 13.09.2017 die folgenden ausgewählten Zeilen:

katholischen Kirche in Deutschland (katholisch.de) am 13.09.2017

Luther war nicht der Erste!

Heute gibt es sie wie Sand am Meer: Bibeln in Landessprachen finden sich in unzähligen Haushalten weltweit. [...][...] Doch das war nicht immer so. Lange Zeit war die Bibel allein Sache des Klerus, und das ausschließlich in lateinischer Sprache – der sogenannten "Vulgata"-Fassung. Der Besitz, die Lektüre, Übersetzung oder Auslegung der Schrift waren den Laien sogar verboten. Wann fingen die Menschen an, die Bibel ins Deutsche zu übersetzen? [...][...] Ab dem zwölften Jahrhundert stieg dann auch unter lesekundigen Laien das Interesse, die Heilige Schrift zu lesen und auszulegen. In dieser Zeit entstanden religiöse Bewegungen wie die Katharer und Waldenser, die die Bibel selbst übersetzten und zu einem radikalen Umdenken bei Schriftverständnis und -auslegung aufforderten. Eine solche Emanzipation konnte der Kirche, die die Deutungshoheit über die biblischen Texte für sich allein beanspruchte, nicht gefallen. Im Jahr 1199 verbot Papst Innozenz III. (1198 bis 1216) die Lektüre der Bibel bei privaten Zusammenkünften. Die Synoden im französischen Toulouse (1229) und spanischen Tarragona (1234) untersagten den Laien den Besitz des Alten und Neuen Testaments gänzlich; [...][...] . Betont wurde zudem, dass die Übersetzung der Bibel aus dem Lateinischen verboten sei. Entsprechende Verbote wurden später noch einmal erneuert, etwa durch Papst Gregor XI. (1370 bis 1378), der die Auslegung der Bibel ohne kirchliche Genehmigung und die Verbreitung entsprechender Schriften untersagte. Katharer und Waldenser wurden später als ketzerische Bewegungen gebrandmarkt und von der Inquisition verfolgt, die Katharer – auch Albigenser genannt – sogar gänzlich vernichtet. Doch die Verbreitung volkssprachlicher Übersetzungen der Bibel konnte dadurch nicht aufgehalten werden. [...][...] Viele Verfasser blieben aus Angst vor der Inquisition allerdings anonym. Auch wurden erste Gesamtübersetzungen von Altem und Neuem Testament ins Deutsche angefertigt. [...][...] Dass die Kirche hart durchgriff, wenn ihr Bibelübersetzer namentlich bekannt waren, zeigen die Fälle des englischen Theologen John Wyclif und des böhmischen Kirchenreformers Jan Hus. Wyclif hatte die Bibel Ende des 14. Jahrhunderts ins Englische übersetzt, Hus hatte etwa zur selben Zeit eine tschechische Übersetzung erstellt. Zudem verkündete er öffentlich, die Kirche halte die Bibel absichtlich vor dem Volk zurück, damit die Laien die "Irrtürmer" der Kleriker bei deren Predigten nicht bemerkten. [...][...] Nachdem er seine reformerischen Thesen nicht widerrief, wurde er wegen Häresie bei lebendigem Leib verbrannt – ebenso seine Schriften. Das gleiche Urteil sprach das Konzil über Wyclif – 30 Jahre nach seinem Tod. Man grub Wyclifs Gebeine noch einmal aus und verbrannte sie auf dem Scheiterhaufen. Solche Schreckensszenarien hielten ein Jahrhundert später den Mönch Martin Luther nicht davon ab, seine Thesen für eine Kirchenreform zu verbreiten und sich an eine eigene Übersetzung der Heiligen Schrift zu machen. [...][...] Luther war in Sachen Bibelübersetzung also bei weitem nicht der Erste – sein Werk ist dennoch von außerordentlicher Bedeutung. [...][...] Dennoch war der Stein durch Luther ins Rollen gekommen und nicht mehr aufzuhalten: [...]

[Stand: 12 Feb. 2024 18:43:41 UTC]

Quelle: https://www.katholisch.de/artikel/14723-luther-war-nicht-der-erste

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/HuPso

Beschreibt die katholische Kirche in Deutschland, in dem eben vorgestellten Artikel, die Wesenszüge der römisch-katholischen Kirche? Vielleicht. Zumindest könnte durch diesen Artikel der Eindruck entstehen, dass die römisch-katholische Kirche den Menschen vom Wort Gottes zu trennen versuchte. Dafür schien die römisch-katholische Kirche die folgenden Taktiken anzuwenden:

1.) Scheinbar versuchte die römisch-katholische Kirche die einfachen Menschen im Unwissen zu halten!

2.) Scheinbar versuchte die römisch-katholische Kirche die einfachen Menschen vom Bibellesen abzuhalten!

3.) Scheinbar wollte die römisch-katholische Kirche die einfachen Menschen so sehr vom Bibellesen abhalten, dass sie das Übersetzen der Bibel verbot, dass sie das Lesen der Bibel verbot, dass sie das Auslegen der Bibel verbot!!!

4.) Wer dennoch die Bibel übersetzte, las oder auslegte, wurde scheinbar von der römisch-katholischen Kirche verfolgt und lebendig verbrannt. Und wenn derjenige nicht lebend gefasst werden konnte, weil er bereits tot war; so grub die römisch-katholische Kirche seine Überreste aus und verbrannte diese.

5.) Scheinbar bereitete es der römisch-katholischen Kirche große Sorgen, wenn Menschen die Bibel lesen. Ist es denkbar, dass sich die römisch-katholische Kirche vor bibelkundigen Menschen fürchtete? Denn bibelkundige Menschen würden vermutlich die Irrtümer der römisch-katholischen Kirche erkennen und anklagen. War sich also die römisch-katholische Kirche der begangenen Irrtümer bewusst? Verstieß die römisch-katholische Kirche bewusst gegen das Wort Gottes, welches in der Bibel nachzulesen ist? Könnten etwa bibelkundige Menschen erkennen, dass die Praktiken und Lehren der römisch-katholischen Kirche nicht der biblischen Heilslehre entsprechen?

Ist es denkbar, dass das Wesen der römisch-katholischen Kirche darauf ausgelegt ist, den Menschen vom Wort Gottes zu trennen? Schließlich ging die römisch-katholische Kirche so weit, die einfachen Menschen zu töten, wenn sie die Bibel übersetzten oder auch nur auslegten. Obwohl die Übersetzung und Auslegung der Bibel tödlich enden konnte, ließen sich zahlreiche Menschen nicht von der römisch-katholischen Kirche abhalten, die Bibel zu übersetzen und auszulegen. Einer dieser Menschen war der deutsche Martin Luther. Was Martin Luther zur Übersetzung und Auslegung der Bibel drängte, beschreibt die evangelische Kirche in Deutschland mit den folgenden Zeilen:

Evangelische Kirche in Deutschland

Martin Luther: Mönch, Theologe, Reformator

Als junger Mönch zweifelte und verzweifelte Martin Luther an seinem Glauben. Die erlösende Botschaft fand er in der Bibel. Seine Erkenntnis widersprach aber der damaligen kirchlichen Lehre und der Theologe Luther äußerte deutlich seine Kritik. 1517 veröffentlichte er seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel und wollte damit eine Reform seiner Kirche anregen. Die Bewegung, die er damit auslöste, ergriff nicht nur das kirchliche Leben, sondern auch alle Bereiche der Gesellschaft. Heute ist Martin Luther als Reformator und Begründer des Protestantismus weltbekannt.

[Stand: 7 Nov. 2023 16:14:19 UTC]

Quelle: https://www.ekd.de/Martin-Luther-10870.htm

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/ogTIK

Es scheint, dass Martin Luther als junger Mönch erkannte, dass die biblische Heilslehre der katholischen Lehre widersprach. Log die römisch-katholische Kirche etwa die Gläubigen an? Verbreitete die römisch-katholische Kirche unheile Irrlehren? Eine Antwort auf diese Fragen kann ein Artikel vom NDR liefern, der am 31.10.2023 veröffentlicht wurde:

NDR am 31.10.2023

Reformation: Was ist das eigentlich?

Mit seinen 95 Thesen hat Martin Luther am 31. Oktober 1517 eine Revolution in Bildung, Politik und Wirtschaft in Gang gesetzt und die Geschichte verändert. Vor mehr als 500 Jahren leitete er die Reformation ein - und veränderte das Christentum. [...][...] "'Die Freiheit eines Christenmenschen!' - das ist nicht zufällig die zentrale Schrift der Reformation", erklärte im gleichen Jahr die damalige Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann: "Wir müssen uns vorstellen, dass die Leute Angst hatten, dass jeder Gedanke sie ins Fegefeuer bringt. Da wurde das schön ausgemalt von den Ablasshändlern: 'Da werden Dir die Fingernägel ausgerissen. Dir werden Wunden zugefügt!' Dann haben sie der Kirche Geld bezahlt. 'Die Münze in dem Kasten klingt / Die Seele aus dem Feuer springt.'" Der Mönch Martin rennt ständig zu seinem Beichtvater. Dann habe er gesehen, erzählt Käßmann, dass davon gar nichts in der Bibel steht, "sondern Gott liebt die Menschen mit all ihren Fehlern. Das hat ihm eine große Freiheit gebracht und er hat gesagt: Dann kann ich ja auch mein Leben ohne Angst leben!"[...][...] Der Mensch wird gerecht aus Glauben - so steht es in der Bibel, im Brief des Paulus an die Römer. [...]

[Stand: 7 Nov. 2023 16:13:56 UTC]

Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Reformation-Was-ist-das-eigentlich,luther470.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/uPARg

Scheinbar erkannte Martin Luther durch sein Bibelstudium, dass bedeutende katholische Lehren unbiblisch sind und gar nicht in der Bibel stehen. Dachte sich die römisch-katholische Kirche etwa Fantasie-Lehren aus? Dichtete die römisch-katholische Kirche etwa Gebote aus dem Reich der Fabeln herbei? Zumindest veranlasste Martin Luther das Bibelstudium und die daraus resultierenden Erkenntnisse zur Verfassung der berühmten 95 Thesen. Diese 95 Thesen waren wegweisend für den zukünftigen Lauf der gesamten Welt, wie es aus einem Artikel vom 31.10.2023 hervorgeht, den der NDR veröffentlichte:

NDR am 31.10.2023

[...] Martin Luthers 95 Thesen, die die Welt veränderten

[…] Zwar wollte Luther die Kirche nicht spalten, sondern "nur" reformieren, aber die Auseinandersetzung über seine Thesen führte später zur Gründung der protestantischen Kirche - als Gegenentwurf zur römisch-katholischen. [...][...] Die Reformation, zu der Martin Luthers Thesen den Startschuss gaben, gilt weit über die Veränderungen in der Kirche hinaus als Impuls für Neuerungen in vielen Bereichen der Gesellschaft. So übersetzte Luther die Bibel ins Deutsche, damit möglichst viele Gläubige sie lesen konnten. [...]

[Stand: 12 Feb. 2024 19:30:27 UTC]

Quelle: https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Reformationstag-Martin-Luthers-95-Thesen-die-die-Welt-veraenderten,reformationstag240.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/YqgdN

Die 95 Thesen waren also wegweisend für die Gründung der protestantischen Kirche. Diese Kirche orientierte sich am Wort Gottes und nicht an der katholischen Lehre. Dadurch unterschied sich die protestantische Kirche weitgehend von der katholischen Kirche. Denn in der protestantischen Kirche stand die biblische Heilslehre im Mittelpunkt. Somit trennte sich die protestantische Kirche von den Lehren der römisch-katholischen Kirche, durch die soviel Tod und Leid angerichtet wurde.

Damit in den protestantischen Kirchen die biblische Heilslehre im Mittelpunkt stehen konnte, übersetzte Martin Luther die Bibel in ein gut verständliches Deutsch. Durch ihn wurde die Bibel auch für das einfache Volk zugänglich und immer mehr Menschen konnten das Wort Gottes lesen. Dazu berichtet Planet Wissen vom WDR, in einem Artikel vom 14.12.2023:

Planet Wissen (WDR) am 14.12.2023

Buchdruck und Reformation

[...] Bis Mitte des 15. Jahrhunderts gab es nur wenige deutsche Übersetzungen der Bibeln, die schwer zu verstehen waren, weil sie die Bibel Wort für Wort übersetzten. [...][...] Martin Luther wollte aber, dass jeder den Inhalt der Bibel verstehen kann, und übersetzte sie in ein verständliches Deutsch, indem er die Sprache der einfachen Leute benutzte. [...][...] Nach wenigen Jahrzehnten gab es bereits 300 Ausgaben der deutschsprachigen Luther-Bibel. Ihre Gesamtauflage betrug etwa eine halbe Millionen Exemplare. [...]

[Stand: 12 Feb. 2024 19:55:20 UTC]

Quelle: https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/erfindung_buchdruck/erfindung-buchdruck-reformation-100.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/8iBAm

Die Bibelübersetzung von Luther verbreitete sich also rasant. Das Wort Gottes, für das so viele Menschen von der römisch-katholischen Kirche getötet wurden, wurde zum einfachen Volk gebracht. Und das immer mehr Menschen der Zugang zur Bibel ermöglicht wurde, veränderte die Beschaffenheit der gesamten Welt grundlegend, bis zum heutigen Tag!

Doch in welcher Weise wurde die gesamte Welt verändert, indem immer mehr Menschen im Wort Gottes lesen konnten? Eine Antwort liefert die Welt, mit einem Artikel vom 31.10.2017:

Welt am 31.10.2017

95 Gründe, warum bis heute keiner Martin Luther entkommt

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen. Nun wird gefeiert. Wie die Reformation unser Leben noch beeinflusst – auch wenn wir Katholiken, Atheisten, Juden oder Muslime sind. [...][...] Ohne die Ereignisse des 31. Oktober 1517 gäbe es Deutschland in seiner heutigen Gestalt nicht. [...][...] Die klassische deutsche Literatur wurde fast ausschließlich von Protestanten hervorgebracht. [...][...] Wie der Literaturhistoriker Heinz Schlaffer gezeigt hat, haben bis um 1900 nur die protestantischen Gebiete Deutschlands Weltliteratur hervorgebracht. [...][...] Volksbildung fängt in Deutschland erst mit Luther an. Seine Flugschrift „An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“ aus dem Jahre 1525 legt den geistigen Grundstein für das Volksschulwesen. [...][...] Auch auf dem Gebiet der Wissenschaftsfreiheit und der Universitätsqualität wirkte sich der Impuls Luthers langfristig aus. [...][...] Pioniere der deutschen Wissenschaftssprache wie Leibniz, Thomasius oder Wolff waren nicht zufällig Protestanten oder wirkten an protestantischen Bildungsinstitutionen. Wenn man die Bibel dem Volk in seiner Sprache zugänglich machte, lag es nahe, auch die Ergebnisse der Wissenschaft für alle Menschen, nachvollziehbar zu machen. [...][...] Luther war auch ein Pionier der Frauenbildung. Das Privileg, die Bibel selbst lesen zu können, sollte nicht auf Männer beschränkt sein. [...][...] Er ermahnte die Obrigkeiten deutscher Städte, „die allerbesten Schulen für Knaben und Mädchen an allen Orten aufzurichten.“ [...][...] Auch wenn Luther unser Deutsch nicht „erfunden“ hat, so hat doch kein einzelner Mensch mehr Einfluss auf die deutsche Sprachgeschichte gehabt als er. [...][...] Die Bewegung, die mit Luthers Thesen begann, löst sich relativ rasch von ihm und der Beschränkung auf Deutschland. [...][...] George Washington sagte: „It is impossible to rightly govern the world without God and the Bible.“ Und natürlich verstand er Gott als einen protestantischen Gott. [...][...] Der Zusammenhang von Protestantismus und Freiheit wurde im 19. Jahrhundert noch ganz klar gesehen. Hegel hielt die Reformation für die „Hauptrevolution“ der Neuzeit. Weil die Unmittelbarkeit des einzelnen Christen zu Gott durchgesetzt wurde, habe sie „das Prinzip des freien Geistes zum Panier der Welt gemacht“. [...][...] Der neuzeitliche Pazifismus ist mit protestantischen Glaubensgemeinschaften wie den Mennoniten, den Hutterern oder dem Amischen in die Welt gekommen. Sie waren die ersten, die bereit waren, lieber ins Gefängnis zu gehen, ihr Land zu verlassen oder gar zu sterben, als Soldat zu werden und eine Waffe anzufassen. [...][...] Die Abschaffung der Sklaverei in Amerika ist von religiös inspirierten protestantischen Aktivisten vorbereitet worden und durchkämpfen ließ sie ein tiefgläubiger protestantischer Präsident. [...][...] Die nordischen Länder sind bis heute die protestantischsten Staaten der Welt und alles, was wir mit skandinavischer Liberalität verbinden, rührt aus ihrer lutherischen Tradition her. [...]

[Stand: 12 Feb. 2024 21:14:58 UTC]

Quelle: https://www.welt.de/kultur/article170179016/95-Gruende-warum-bis-heute-keiner-Martin-Luther-entkommt.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/vWDc9

Bis zum heutigen Tag prägt das Wirken von Martin Luther die komplette Menschenwelt, auf der gesamten Erde! Denn durch Martin Luthers entschlossenes Handeln, wurde immer mehr Menschen der Zugang zum Wort Gottes ermöglicht. Und dieses Wort Gottes führte die Menschen aus dem finsteren Mittelalter der römisch-katholischen Kirche heraus. Die römisch-katholische Kirche ließ die Menschen im Dunkeln der Unwissenheit, wodurch die Menschen der Vergangenheit in purer Finsternis tappten. Das römisch-katholische Zeitalter der Finsternis war also in zahlreichen Belangen finster. Scheinbar war diese finstere Zeit nicht christlich, sondern römisch-katholisch. Denn es war die römisch-katholische Kirche, mit ihrer katholischen Lehre, welche den einfachen Menschen die Übersetzung der Bibel untersagte, welche den einfachen Menschen das Lesen der Bibel verbot und welche den einfachen Menschen für die Auslegung der Bibel bestrafte. Auch war es die römisch-katholische Kirche, die Christen verfolgte und lebendig verbrannte. Ist deswegen die Christlichkeit der römisch-katholischen Kirche anzuzweifeln? Vielleicht.

Größte Mühen waren notwendig, um das Wort Gottes aus dem Schoß der römisch-katholischen Kirche zu bergen. Für diese Bergung gaben unzählige Christen ihr Leben, indem sie bei lebendigen Leib von der römisch-katholischen Kirche verbrannt wurden. Zahlreiche Menschen waren also dazu bereit, bei lebendigen Leib verbrannt zu werden, damit sie im Wort Gottes lesen konnten. Die heutigen Christen wissen sicherlich das Opfer ihrer Vorfahren zu schätzen. Denn wegen diesem Opfer ist es den heutigen Christen überhaupt möglich eine Bibel zu besitzen und im Wort Gottes zu lesen, um zu erfahren was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist. Deswegen werden die heutigen Christen sicherlich eifrige Bibelleser sein. Denn sie wollen sicherlich wissen, was in der Bibel geschrieben steht, für die ihre Vorfahren lebendig verbrannt wurden. Wie regelmäßig die heutigen Christen die Bibel lesen, darüber veröffentlichte der SCM Bundes-Verlag, über die Internetplattform jesus.de, einen Artikel, der am 11.07.2023 erschien:

jesus.de (SCM Bundes-Verlag) am 11.07.2023

Studie: Mehrheit aller deutschen Christen liest keine Bibel

Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung liest regelmäßig in der Bibel, [...][...] Etwa 30 Prozent der Deutschen nutzen die Bibel mindestens einmal jährlich. Täglich lesen in ihr 1,6 Prozent, wöchentlich 3,2 Prozent. [...][...] Mehr als die Hälfte aller Katholiken und Evangelischen liest nie oder weniger als einmal im Jahr in der Bibel. Bei den Freikirchlern sind es dagegen nur 15 Prozent. [...]

[Stand: 13 Feb. 2024 21:57:26 UTC]

Quelle: https://www.jesus.de/nachrichten-themen/studie-mehr-als-die-haelfte-aller-deutschen-christen-liest-keine-bibel/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/6lHcY

So viele Menschen sind für das Wort Gottes gestorben und heute liest kaum einer in der Bibel. Das könnte erklären, warum die römisch-katholische Kirche den Besitz der Bibel nicht mehr kritisiert oder zu strafen versucht. Stellte die römisch-katholische Kirche fest, das so wenig Menschen in der Bibel lesen, dass für die römisch-katholische Kirche so gut wie keine weitere Gefahr, durch die Verbreitung der Bibel, entsteht? Mittlerweile sind auch katholische Bibelübersetzungen für alle Menschen frei erhältlich. Zum Beispiel steht die katholische Einheitsübersetzung jedem Katholiken zur Verfügung. Auch die Katholiken können nun ungestraft im Wort Gottes lesen und erfahren, dass scheinbar die besorgniserregende Wahrscheinlichkeit besteht; dass die katholische Lehre im Widerspruch zur biblischen Heilslehre steht und dass die römisch-katholische Kirche unbiblische Gebote und unchristliche Lehren erfand, die nicht in der Bibel stehen. Aber für die römisch-katholische Kirche scheint es auch keine Gefahr darzustellen, die eigenen Katholiken mit Bibeln auszustatten – da scheinbar festgestellt wurde, dass die meisten Katholiken nicht die Bibel lesen. Und selbst wenn die Bibel gelesen würde, so wäre das derzeitig auch kein Problem. Denn aus eigener Erfahrung kann ich (der Verfasser) bestätigen, dass es ungefähr zehn Jahre dauern kann, bis man einigermaßen die Bibel versteht. Die meisten Menschen halten es eh nicht durch, solange an der Bibel dran zu bleiben. Deswegen scheint es derzeitig für die römisch-katholische Kirche nicht gefährlich zu sein, wenn in der Bibel gelesen wird – weil zu wenig Menschen in der Bibel lesen und das Verstehen der Bibel schwer ist. Auch scheinen die meisten Katholiken den römisch-katholischen Katechismus der Bibel vorzuziehen, wodurch sie ebenfalls die katholische Lehre der biblischen Heilslehre vorziehen. Dadurch scheinen Katholiken die Bibel und die biblische Heilslehre zurückzuweisen, da sie den römisch-katholischen Katechismus und die katholische Lehre scheinbar bevorzugen. Wenn kaum ein Mensch in der Bibel liest und der Aufbau eines biblischen Verständnisses dermaßen zeitintensiv und schwierig ist, dann besteht für die römisch-katholische Kirche derzeitig keine Gefahr durch bibelkundige Menschen.

Die Bibel, für die so viele Menschen von der römisch-katholischen Kirche verbrannt wurden, wird heutzutage kaum noch gelesen. Dieses Desinteresse ist echt bitter. Das dürfte ein geistiges Armutszeugnis darstellen, welches einen langen Schatten auf die heutigen Deutschen wirft. Doch nicht nur das Desinteresse der heutigen Deutschen wirft lange Schatten, auch Martin Luther wirft einen langen Schatten, der bis in die heutige Zeit reicht. Denn auch wenn das Wirken von Martin Luther wegweisend war, um den Kampf gegen Babel aufzunehmen, sei trotzdem die Schattenseite von Luther zu erwähnen. Über diese Schattenseite veröffentlichte die Stiftung "Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt", über die Internetseite luther2017.de, die folgenden Zeilen:

Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt (luther2017.de)

Martin Luther und die Juden

Luther kritisiert Juden wie Papstanhänger als Vertreter der Werkgerechtigkeit. Er argumentiert, dass die Menschen nicht durch ihre guten Werke, sondern allein durch Gottes Gnade erlöst werden können. [...][...] 1523 äußert der Reformator noch die Erwartung, dass aus den Juden „viel rechte Christen werden“. Angesichts der Wiederentdeckung der Bibel geht er davon aus, dass auch die Juden nun Jesus als Messias anerkennen müssten. Als sich diese Hoffnung nicht erfüllt, schlägt Luthers Haltung in blanke Ablehnung über. In seinen Spätjahren verfolgt der Reformator die Juden mit „Hass, unflätigsten Beschimpfungen und auch blutrünstigen Vernichtungsphantasien“, so der Luther-Biograf Heinz Schilling. [...][...] In Wittenberg erhielt Luther einmal Besuch von Rabbinern. Einer von ihnen soll dabei Jesus beleidigt haben. [...][...] Die Unfähigkeit, mit Andersdenkenden in einen Dialog zu treten, sei die „dunkle Kehrseite von Luthers prophetischer Selbstsicherheit“, so Heinz Schilling. [...][...] Die judenfeindliche Haltung des Reformators gilt als schwere Hypothek für die reformatorische Bewegung. In der NS-Zeit beriefen sich radikale Antisemiten in Staat und Kirchen bevorzugt auf Luther. Doch ein direkter Zusammenhang zwischen seinem Antijudaismus und dem Holocaust wird heute von den meisten Theologen und Kirchenhistorikern abgelehnt. [...]

[Stand: 13 Feb. 2024 17:39:50 UTC]

Quelle: https://www.luther2017.de/de/wiki/martin-luther-und-die-juden/martin-luther-und-die-juden-fragen-und-antworten/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/qseU9

Luthers Wirken legte die Heilsbotschaft für die einfachen Menschen frei. Doch genauso legte Luthers Schattenseite genug antijüdisches Gedankengut frei, welches von babylonischen Kräften missbraucht wurde, um ein grauenhaftes Unheil zu entfesseln. Somit wirft Luthers Judenfeindlichkeit einen langen Schatten auf die guten Werke seiner einstigen Bemühungen. Das Beweist: Kein Mensch ist perfekt. Doch wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein (Johannes 8,7). Wenn Menschen von ihren Mitmenschen enttäuscht werden, dann neigen sie oftmals zur Feindseligkeit oder zu harten Worten. Auch ich (der Verfasser) bin kein bisschen besser. Denn auch ich neige immer wieder dazu, meinen Mitmenschen, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, feindselig gegenüber zu stehen und sie verbal zu attackieren. Deswegen werfe auch ich regelmäßig lange Schatten, die mir immer wieder die Schamesröte in mein Gesicht treiben. Doch Gott (JHWH) ändert auch hoffnungslose Fälle wie mich, die durch Ungerechtigkeiten, Bösartigkeiten, Unverständigkeiten und Uneinsichtigkeiten immer wieder Schatten werfen.

Aber zum Glück gibt es Hoffnung. Denn kein Schatten der Vergangenheit oder der Gegenwart kann das Wort Gottes trüben. Denn egal wie lang die Schatten der menschlichen Verfehlungen auch werden; das Wort Gottes bleibt die Wahrheit, die aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Und diese Wahrheit ist es, die das Versagen aller Menschen aufzeigt (Römer 3,20). Und diese Wahrheit macht keinen Halt vor der Stellung, vor dem Status oder vor dem Wirken eines Menschen (Römer 2,11). Denn Gottes Wort ist absolute Wahrheit (Johannes 17,17) und ungebrochene Gerechtigkeit (Offenbarung 16,7). Deswegen kann der Weg, bis zur Bergung und Freisetzung dieser absoluten Wahrheit und dieser ungebrochene Gerechtigkeit, auf die folgende Weise zusammengefasst werden:

Zusammenfassung

1.) Das finstere Mittelalter war römisch-katholisch. Die Menschen waren im vollkommenen Unwissen und tappten im Dunkeln, weil Wissen schwer zugänglich war. Hauptsächlich hatten katholische Geistliche den Zugang zu Wissen.

2.) Die römisch-katholische Kirche verbot es dem einfachen Volk das Wort Gottes zu übersetzen, zu lesen und auszulegen. Wer es vom einfachen Volk dennoch wagte das Wort Gottes zu übersetzen, zu lesen und auszulegen, der wurde verfolgt und bei lebendigen Leib verbrannt. Hatte die römisch-katholische Kirche die Sorge, dass einfache Menschen, die das Wort Gottes übersetzen, lesen und auslegen, die römisch-katholische Kirche anklagen würden? Würde der römisch-katholischen Kirche die Macht schwinden, wenn sie angeklagt werden würde?

3.) Versuchte die römisch-katholische Kirche die Menschen vom Wort Gottes zu trennen, indem sie das Wort Gottes vor den einfachen Menschen verbarg? Ist deswegen die Christlichkeit der römisch-katholischen Kirche anzuzweifeln? Trotz der römisch-katholischen Gewaltandrohungen und aller römisch-katholischen Schrecknisse, versuchten zahlreiche Menschen das Wort Gottes zu bergen und freizusetzen. Endgültig gelang Martin Luther die Bergung und Freisetzung vom Wort Gottes.

4.) Durch die Bergung und Freisetzung vom Wort Gottes, wurden die einfachen Menschen aus dem finsteren Mittelalter der römisch-katholischen Kirche geführt. Diese Bergung und Freisetzung veränderte die Welt bis zum heutigen Tag. Die einfachen Menschen erhielten wegen dem freigesetzten Wort Gottes eine ordentliche Schulbildung und zahlreiche Innovationen konnten folgen.

5.) Obwohl für die Bergung und Freisetzung vom Wort Gottes so viele Menschen starben, liest kaum noch ein Mensch die Bibel, weil sich kaum noch ein Mensch für das Wort Gottes interessiert. Dadurch wissen immer weniger Menschen was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist. Denn es ist das Wort Gottes, das aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Weil immer mehr Menschen das Wort Gottes zurückweisen, wurden auf das Neue ungeahnte Schrecknisse freigesetzt, die über die Erde toben und die Menschen in ein neues dunkles Zeitalter führen. Dadurch konnte sich Babylon, bis zum heutigen Tag, zu ungeahnter Größe aufrichten.

Die Deutschen waren also die Ersten, welche das geborgene und freigesetzte Wort Gottes großflächig verbreiteten, indem sie die Bibel für das einfache Volk freigaben. Dieses Wort Gottes, ist auch das Schwert Gottes. Somit waren es auch die Deutschen, die den Versuch unternahmen, das Schwert Gottes möglichst vielen Menschen in die Hand zu reichen. Dadurch veränderte das Wort Gottes die Welt bis zum heutigen Tag. Und dieses Wort Gottes kann heutzutage jedermann verstehen lernen, verinnerlichen und verbreiten. Das bedeutet: Dieses Schwert Gottes kann heutzutage jedermann ergreifen, führen und schwingen. Jeder Mensch ist dazu befähigt, wenn er den Kampf gegen Babel aufnehmen möchte und die Liebe zum Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6), in sich trägt. Denn Gott (JHWH) befähigt all seine Kämpfer, egal wie schwach sie auch sein mögen.

Aufgrund von Desinteresse und Fehlleitungen, wird das Schwert Gottes kaum noch angeschaut. Und dennoch veränderte die Bergung und Freisetzung vom Schwert Gottes das Dasein für alle Menschen bis zum heutigen Tag – unabhängig davon woran sie glauben. Das beweist: Nur die Wahrheit, die das Wort Gottes ist (Johannes 17,17 ), kann so einen Wandel bewirken. Die Lüge hat den Menschen das finstere Mittelalter gebracht. Erst die Befreiung und Freisetzung der Wahrheit, aus dem römisch-katholischen Klammergriff, beendete das finstere Mittelalter und die Menschen wurden aus der Unwissenheit herausgeführt, indem ihnen das Wortes Gottes Bildung und Wissen ermöglichte. Erst durch die Reformation erhielten die Menschen eine ordentliche Schulbildung, damit sie befähigt werden konnten, die heilige Schrift zu lesen und das Wort Gottes zu verstehen. Weil Martin Luther das Schwert Gottes der römisch-katholischen Kirche entriss, wurde die gesamte Menschenwelt bis heute verändert und vom protestantischen Funken geprägt.

Es war das geborgene und freigesetzte Wort Gottes, welches das babylonische Machtzentrum zurückdrängte. Nachdem sich die Menschen vom Wort Gottes, wegen Desinteresse, Irrlehren und Besserwisserei, entfernten, konnte sich das babylonische Machtzentrum erneut ausbreiten und zu ungeahnter Größe aufrichten. Und heute scheint das babylonische Machtzentrum strammer denn je dazustehen, wodurch immer mehr Menschen in den Abgrund der Hölle gerissen werden.

1. Fazit

Die vom Wort Gottes abgefallenen Menschen sind dem babylonischen Machtzentrum vollkommen ausgeliefert und dadurch verloren, da ihnen die Richtschnur fehlt, die aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist. Diese Richtschnur zeigt das Wort Gottes auf. Denn nur das Wort Gottes zeigt auf was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Solange sich die abgefallenen Menschen an die menschengemachten Regeln klammern, sind sie verloren. Denn die von Menschen gemachten Regeln sind von Menschen gemacht und Menschen neigen zu Fehlern, weil kein Mensch perfekt ist – wie es auch die großen Gräueltaten der Menschen aufzeigen. Unfehlbar ist nur das Wort Gottes, weil Gott (JHWH) frei von Fehlern ist. Deswegen ist Gottes Wort auch absolute Wahrheit (Johannes 17,17) und ungebrochene Gerechtigkeit (Offenbarung 16,7) – weil nur das Wort Gottes aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14).

Wenn sich die Menschen dem Wort Gottes zuwenden folgt gutes; wie z.B. Liebe, Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand. Wenn sich die Menschen vom Wort Gottes abwenden folgt schlechtes; wie z.B. Hass, Krieg, Gewalt, Unterdrückung, Tod, Zerstörung, Unrecht und Armut.

Scheinbar konnte die römisch-katholische Kirche ihren Einfluss erneut ausbauen, nachdem die Menschen immer stärker vom Wort Gottes abfielen und dieses zurückwiesen, indem sie dem Wort Gottes mit Desinteresse begegneten und das Bibellesen aussetzten. Auch konnte, wegen diesem Abfall vom Wort Gottes, das babylonische Machtzentrum immer stärker um sich greifen.

Wenn sich die Menschen wieder dem Wort Gottes zuwenden, dann werden sie vermutlich Babel erneut zurückdrängen können – so Gott (JHWH) will. Denn auch die heilige Schrift erklärt, dass die konsequente Ausübung vom Wort Gottes alle babylonischen Missstände beenden wird. Denn diese konsequente Ausübung vom Wort Gottes gipfelt in der Vernichtung aller babylonischer Herrschaft, Macht und Gewalt, durch das fleischgewordene Wort Gottes, was Jesus Christus ist (Johannes 1,1-16). Dazu ist im fünfzehnten Kapitel vom ersten Korintherbrief nachzulesen:

1.Korinther 15,23-27 (LUT)

Ein jeder aber in der für ihn bestimmten Ordnung: als Erstling Christus; danach die Christus angehören, wenn er kommen wird; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er vernichtet hat alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt. Denn er muss herrschen, bis Gott »alle Feinde unter seine Füße gelegt hat« Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod. Denn »alles hat er unter seine Füße getan« [...]

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Korinther15%2C23-28

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Das Schwert Gottes scheint wahrlich eine herrliche Waffe gegen Babel zu sein. Nahmen die Christen schreckliche Höllen-Qualen auf sich, um dieses einmalige Schwert den Klauen der römisch-katholischen Kirche zu entreißen? Wie viel Blut wurde vergossen, bis endlich der einfache Bürger die heilige Schrift lesen konnte. Und heute? Heute weist der einfache Bürger die heilige Schrift, wegen Desinteresse, Besserwisserei, Fehlinformationen, ausgedachten Fantasie-Lehren und esoterischen Lügenmärchen, zurück. Auch ich (der Verfasser) bin kein bisschen besser. Denn auch ich lasse mich zu häufig zu den Fabeln hinreißen. So muss ich jeden Tag über mich selbst den Kopf schütteln und vor Selbstbeschämung lang seufzen, wenn ich meine eigenen Fehltritte begreife und einsehe, wie einfältig ich doch bin und wie häufig ich mich irre. Doch es gibt Hoffnung, auch für ewig irrende Menschen wie mich, die immer wieder im Dunkeln tappen. Denn Gott (JHWH) nimmt sich aller irrenden Menschen an (Lukas 15,4-7); wenn sie bereit sind die begangenen Fehler einzusehen (Römer 3,20), vom Irrweg umzukehren (Apostelgeschichte 3,19), Früchte der Buße hervorzubringen (Matthäus 3,8) und sich Gott zuzuwenden (Matthäus 28,19-20). Diesen Menschen reicht Gott (JHWH) sein Schwert in die Hand (Epheser 6,17) und Gott (JHWH) wird sie lehren, das Schwert Gottes zu führen und zu schwingen (Johannes 6,45).

Auch heute noch ist das Schwert Gottes die einzige Waffe, mit der alles ungesunde, falsche und böse zurückgeschlagen werden kann. Daher ist das Schwert Gottes, auch in der heutigen Zeit, zu ergreifen, zu führen und zu schwingen. Daher kann nur das Schwert Gottes alle babylonischen Missstände beenden, weil das Schwert Gottes das Wort Gottes ist. Denn nur das Wort Gottes ist absolute Wahrheit (Johannes 17,17) und ungebrochene Gerechtigkeit (Offenbarung 16,7), weil nur das Wort Gottes aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14).

2. Fazit

Wie das Wort Gottes die römisch-katholische Kirche zurückdrängte und das finstere Mittelalter der römisch-katholischen Kirche beendete, so kann das Wort Gottes auch das gesamte babylonische Machtzentrum zurückdrängen. Wenn das Wort Gottes weiterhin zurückgewiesen wird, dann wird auch die römisch-katholische Kirche immer einflussreicher werden, das babylonische Machtzentrum wird sich immer weiter ausweiten und das erneut aufkeimende Zeitalter der Finsternis wird immer präsenter werden.

Wie das Schwert Gottes das finstere Zeitalter der römisch-katholischen Kirche zurückdrängte, so wird es auch heute alles ungesunde, falsche und böse zurückdrängen. Denn alles ungesunde, falsche und böse konnte erneut um sich greifen, weil die heutigen Menschen das Wort Gottes zurückwiesen. Somit bleibt bis zum heutigen Tag das Schwert Gottes die einzige Waffe gegen Babel. Denn alles Gute kommt von dem allerhöchsten und lebendigen Gott (JHWH).

Wie soll mit dem Schwert Gottes das sündige Babel niederschlagen werden?

Aber wie sollten die Menschen mit dem Wort Gottes den Sündenpfuhl Babel niederschlagen? Das Schwert Gottes ergreifen und das Wort Gottes aussprechen bedeutet schließlich "lesen", das gelesene "verinnerlichen" und das verinnerlichte "aussprechen". Und seit wann kann man durch Lesen, Verinnerlichen und Aussprechen einen Feind niederschlagen? Wie soll der Feind besiegt werden, wenn das gelesene verinnerlicht und im Anschluss ausgesprochen wird? Schließlich ist die Zunge, mit der das verinnerlichte Wort ausgesprochen wird, eines der kleinsten Körperteile. Denn nach den babylonischen Lehrfilmen der Welt, die beispielsweise über den Fernseher im Abendprogramm ausgestrahlt werden, wird der Feind mithilfe von reiner Muskelkraft niedergerungen oder mithilfe von Schusswaffen erschossen. Somit lehrt die babylonisch geprägte Welt, dass der Gegner durch Gewalt besiegt wird und nicht mit dem Wort. Wie sollte die Zunge auch die Kraft von gestählten Muskeln oder geladenen Schusswaffen übertreffen? Oder vermittelt die babylonisch geprägte Welt ein falsches Bild, welches den Menschen in die Irre führt? Ist die Zunge vielleicht doch mächtiger, als die babylonisch geprägte Welt den Menschen glauben lassen möchte? Wie mächtig die Zunge ist, dass beschreibt das dritte Kapitel aus dem Buch Jakobus:

Jakobus 3,3-11 (MENG)

Wenn wir den Pferden die Zäume ins Maul legen, um sie uns gehorsam zu machen, so haben wir damit auch ihren ganzen Leib in der Gewalt. Seht, auch die Schiffe, die doch so groß sind und von starken Winden getrieben werden, lassen sich durch ein ganz kleines Steuerruder dahin lenken, wohin das Belieben des Steuermannes sie haben will. So ist auch die Zunge nur ein kleines Glied und kann sich doch großer Dinge rühmen. Seht, wie klein ist das Feuer und wie groß der Wald, den es in Brand setzt! Auch die Zunge ist ein Feuer; als der Inbegriff der Ungerechtigkeit steht die Zunge unter unsern Gliedern da, sie, die den ganzen Leib befleckt, die sowohl das (rollende) Rad des Seins in Brand setzt als auch (selbst) von der Hölle in Brand gesetzt wird. Denn jede Art der vierfüßigen Tiere und Vögel, der Schlangen und Seetiere wird von der menschlichen Natur gebändigt und ist von ihr gebändigt worden; aber die Zunge vermag kein Mensch zu bändigen, dies ruhelose Übel, voll todbringenden Giftes. Mit ihr segnen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die doch nach Gottes Bild geschaffen sind: aus demselben Munde gehen Segen und Fluch hervor. Das darf nicht so sein, meine Brüder. Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser sprudeln?

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes7%2C7

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Die Zunge ist also wie ein kleines Feuer, dass einen ganzen Wald in Brand setzt. Die Zunge ist somit überaus zerstörerisch. Denn mithilfe der Zunge werden Menschen zum Unheil verführt, wodurch die Verführten zu Dienern des Unheils werden. Doch genauso kann die Zunge, indem sie das Wort Gottes ausspricht, das Unheil zurückdrängen.

Auch ist der Mund des Menschen mit einer Quelle zu vergleichen, aus der zugleich süßes und bitteres Wasser fließen kann. Jedoch gibt es in der Natur keine Quelle, aus der zugleich süßes und bitteres Wasser fließt. Erst wenn das Wasser verunreinigt wird, schmeckt es bitter. Daher sollte der Mund des Menschen gereinigt werden, damit der Mund des Menschen einer Quelle gleicht, aus der süßes Wasser des Lebens fließt. Und es ist das Wort Gottes, das bittere Quellen reinigt. Erst durch das Wort Gottes wird eine bittere Quelle gereinigt, wodurch der Mund des Menschen einer Süßwasserquelle gleicht, aus der Ströme lebendigen Wassers fließen (Johannes 7,38).

Doch wie kann Babel niedergeschlagen werden, wenn der Mensch das Wort Gottes liest, verinnerlicht und ausspricht? Eine Antwort könnte wie folgt ausfallen: Das Wort Gottes ist Wahrheit und die Wahrheit befreit vom Irrtum (Johannes 8,32). Ganze Völker mit dem Schwert Gottes niederzuschlagen (Offenbarung 19,15) könnte möglicherweise bedeuten; dass ganze Völker ihren Irrtum einsehen, wenn sie das Wort Gottes hören und die Wahrheit erkennen, und deswegen von dem babylonischen Irrweg der Zerstörung umkehren. Somit sollten sich auch die Deutschen von der Wahrheit niederschlagen lassen, um den babylonischen Irrweg zu verlassen, damit die Deutschen endlich ihre Aufgabe fortsetzen und den Sündenpfuhl Babel niederschlagen. Doch diese Berufung kann nur angetreten werden, wenn das Wort Gottes gelesen, verinnerlicht und ausgesprochen wird. Denn das Wort Gottes zeigt auf was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Wer sich von der Wahrheit niederschlagen lässt, wird von den Übeln der Vergangenheit befreit und wird sich für das Richtige einsetzten. Doch dafür müssen die Deutschen umkehren und das Schwert Gottes ergreifen, indem sie das Wort Gottes ausgiebig lesen, verinnerlichen und aussprechen. Ansonsten werden die meisten Deutschen der babylonischen Verdammnis zum Opfer fallen, indem sie jubelnd und jauchzend den babylonischen Irrweg, in den Abgrund der Hölle, gehen.

Warum sollte sich etwas wegen der Wahrheit verändern?

Doch warum sollte sich etwas ändern, wenn sich Menschen von der Wahrheit niederschlagen lassen? Eine Antwort könnte das dritte Kapitel vom ersten Johannesbrief aufzeigen:

1. Johannes 3,6-9 (LU12)

Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre. Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.

Quelle: www.bibelwissenschaft.de/bibel/LU12/1JN.3.6-1JN.3.9

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Könnte der Versuch einer Deutung, zu den eben erwähnten Versen im ersten Johannesbrief, die folgenden Vermutungen zulassen?: „Wer im Wort Gottes bleibt und sich deswegen am Wort Gottes orientiert, der sündigt nicht, weil er durch das Wort Gottes darüber aufgeklärt wurde was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Wer nicht im Wort Gottes ist und sich deswegen nicht am Wort Gottes orientiert, der sündigt, weil derjenige das Wort Gottes nicht kennt und dadurch nicht weiß, was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist.“

Lassen die eben erwähnten Vermutungen die folgenden Schlussfolgerungen zu?: „Wer sich von der Wahrheit niederschlagen lässt, derjenige kann wissentlich nichts ungesundes, falsches oder böses tun, da ihn sein Gewissen zum gesunden, richtigen und guten treibt. Er wird sich also dem gesunden, richtigen und guten widmen, weil ihn sein Gewissen dazu drängt. Im Unwissen könnte es vermutlich dennoch vorkommen, dass unwissentlich Fehler begangen werden. Wer jedoch in der Wahrheit wandelt und deswegen sein Unwissen einsieht, derjenige wird Korrektur zum gesunden, richtigen und guten üben.“

Wie mächtig ist das Schwert Gottes?

Doch wie mächtig ist das Schwert Gottes überhaupt, dass es ganze Völker mithilfe der Wahrheit niederschlagen kann (Offenbarung 19,15), wodurch ganze Erdenvölker von dem babylonischen Irrweg umkehren? Wie mächtig das Schwert Gottes ist, dass zeigt das vierte Kapitel vom Hebräerbrief auf:

Hebräer 4,12-13 (MENG)

Denn lebendig ist das Wort Gottes und wirkungskräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert: es dringt hindurch, bis es Seele und Geist, Gelenke und Mark scheidet, und ist ein Richter über die Regungen und Gedanken des Herzens; und es gibt nichts Geschaffenes, das sich vor ihm verbergen könnte, nein, alles liegt entblößt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft abzulegen haben.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Hebr%C3%A4er4%2C12

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Das Schwert Gottes, das scheinbar das Wort Gottes ist, scheint also wirklich die mächtigste Waffe gegen alles ungesunde, falsche und böse zu sein. Somit ist das Wort Gottes die einzig wirksame Waffe gegen das sündige Babel.

Wer kann das Schwert Gottes ergreifen?

Doch wer kann das Schwert Gottes ergreifen, führen und schwingen? Solch eine hervorragende Waffe können doch sicher nur die fähigsten, stärksten und mutigsten Kämpfer ergreifen? Nein. Nicht die Stärksten können das Wort Gottes ergreifen, sondern die Schwächsten unter den Schwachen. Denn das Wort Gottes befähigt die Schwächsten der Schwachen und macht sie zu den mutigsten und furchtlosesten Kämpfern. Denn Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig, wie es im zwölften Kapitel des zweiten Korintherbriefs festgestellt wird:

2.Korinther 12,9 (LU12)

[...] Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. [...]

Quelle: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU12/2CO.12.9

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Wer sich auf den allerhöchsten und lebendigen Gott (JHWH) einlässt, den wird Gott (JHWH) formen, schleifen und erziehen. Das heißt: Wer sich auf Gott (JHWH) einlässt, den wird Gott (JHWH) aufrichten, rüsten und kampffähig machen. Denn Gott (JHWH) befähigt die Schwächsten unter den Schwachen dazu, dass Schwert Gottes zu ergreifen, zu führen und zu schwingen. Somit befähigt Gott (JHWH) die Schwächsten unter den Schwachen dazu, das Wort Gottes zu verstehen, zu verinnerlichen und auszusprechen. Zu denjenigen, die von Gott aufgerichtet, gerüstet und kampffähig gemacht wurden, dürfte zum Beispiel der Reformator Dr. Martin Luther gehören; der die 95 Thesen aufstellte, das Wort Gottes in das Deutsche übersetze und damit der römisch-katholischen Kirche die Stirn bot. Auch alle Protestanten und deren Wegbereiter, die von der katholischen Kirche verfolgt, gefoltert und lebendig verbrannt wurden, dürften zu denjenigen gehören, die einst zu den Schwächsten der Schwachen gehörten und doch von Gott (JHWH) zum Kampf gegen Babel aufgerichtet, gerüstet und kampffähig gemacht wurden.

Aus diesen Schwachen machte Gott (JHWH) fähige Kämpfer, die das Schwert Gottes ergriffen, führten und schwangen. Diese Kämpfer ließen ihre sterblichen Leiber im Kampf gegen Babylon und doch siegten sie ehrenvoll und gewannen sich das Leben (Lukas 21,19). Ihre Tode dürften beweisen, dass diese Kämpfer für die Wahrheit die schlimmsten irdischen Qualen auf sich nahmen und überwanden. Niedergeschlagen, aufgerichtet und gestärkt durch das Wort Gottes und angetrieben durch die Liebe zum Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6), konnten diese Kämpfer die schlimmsten irdischen Qualen überwinden. An ihnen bewahrheiteten sich die Aussprüche aus dem achtzehnten Kapitel der Psalmen:

Psalm 18,30-37 (MENG)

Denn mit dir überrenne ich Feindesscharen, und mit meinem Gott überspringe ich Mauern. Dieser Gott – sein Walten ist vollkommen; die Worte des HERRN sind lauter, ein Schild ist er allen, die zu ihm sich flüchten. Denn wer ist Gott außer dem HERRN und wer ein Fels als nur unser Gott?, dieser Gott, der mit Kraft mich gegürtet und meinen Weg ohn’ Anstoß gemacht; der mir Füße verliehen den Hirschen gleich und mich sicher auf Bergeshöhen gestellt; der meine Hände streiten gelehrt, daß meine Arme den ehernen Bogen spannten. Du reichtest mir deinen schützenden Schild, deine Rechte stützte mich, und deine Gnade machte mich groß. Du schafftest weiten Raum meinen Schritten unter mir, und meine Knöchel wankten nicht.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Psalm18%2C30-37

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Diese Kämpfer wussten, dass sie nichts irdisches fürchten sollten. Sie liebten den Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6), und durch diese Liebe bezwangen sie die Furcht vor den irdischen Gräueln. Auch wussten sie; dass es qualvoller sein wird, nach dem körperlichen Ableben, getrennt von Gott (JHWH) zu sein. Vermutlich wussten Kämpfer wie Dr. Martin Luther, wovor sie sich nicht fürchten sollten und wovor sie sich fürchten sollten. Denn vermutlich beherzigten sie den achtundzwanzigsten Vers im zehnten Kapitel des Matthäusevangeliums:

Matthäus 10,28 (LUT)

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us10%2C28

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Die Menschen sollten sich also nicht vor denen fürchten, die den Leib töten können, doch die Seele nicht erreichen können. Sind die Deutschen somit zu einem geistigen Kampf gerufen? Eine Antwort liefert das sechste Kapitel des Epheserbriefs:

Epheser 6,12-13 (MENG)

Denn wir haben nicht mit Wesen von Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den (überirdischen) Mächten, mit den (teuflischen) Gewalten, mit den Beherrschern dieser Welt der Finsternis, mit den bösen Geisterwesen in der Himmelswelt. Darum nehmt die volle Waffenrüstung Gottes zur Hand, damit ihr imstande seid, am bösen Tage Widerstand zu leisten, alles gut auszurichten und das Feld zu behaupten!

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Epheser6%2C12-13

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Scheinbar haben die Deutschen wirklich einen geistigen Kampf zu kämpfen. Könnte das bedeuten?: „Haben die Deutschen gar keine andere Wahl, als das Wort Gottes zu ergreifen, wenn sie den geistigen Kampf gegen den babylonischen Sündenpfuhl bestehen möchten?“ Denn nur das Wort Gottes zeigt auf was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Denn nur das Wort Gottes ist mächtig in den Schwachen. Denn nur das Wort Gottes richtet die Schwachen auf, rüstet die Schwachen aus und befähigt die Schwachen zum Kampf gegen Babel.

Zusammenfassung

1.) Die Nachfahren des Aschkenas wurden zum Kampf gegen Babylon gerufen (Jeremia 51,27). Sind somit auch die Deutschen, welche die Nachfahren des Aschkenas sind, zum Kampf gegen Babylon gerufen?

2.) Babylon scheint eine lebensfeindliche Macht zu symbolisieren, die als Mutter der Hurer und aller Gräuel auf Erden gilt (Offenbarung 17,5).

3.)Sind die Deutschen somit zum Mitwirken gerufen, alle Gräuel auf Erden zu tilgen? Sollen dieDeutschen dazu das Schwert ergreifen, welches Gott (JHWH) auf die Erde warf (Matthäus 10,34-39)?Mit diesem Schwert ist das Wort Gottes gemeint. Dieses Schwert Gottes ist schärfer als jedes Zweischneidige Schwert (Hebräer 4,12) und es kann ganze Völker bezwingen (Offenbarung 19,15).

4.) Sind die Deutschen, als Volk von Dichtern und Denkern, somit zu einem geistigen Kampf, gegen die Quelle aller irdischen Gräuel, gerufen (Epheser 6,12-13)?

Es scheint also ein geistiger Kampf auszufechten sein. Für diesen Kampf ist das Schwert Gottes zu ergreifen, zu führen und zu schwingen. Doch in welche Richtung soll das Schwert geschwungen werden? Soll einfach blindlings reingehauen werden? Wo ist das Schlachtfeld, um das Schwert Gottes zu schwingen? Wo ist das Schlachtfeld gegen Babel?

Wo ist das Schlachtfeld gegen Babel?

Wo ist das Schlachtfeld gegen Babel? Das Schlachtfeld gegen Babel scheint überall zu sein! Wo beginnt dann der geistige Kampf gegen Babel? Der geistige Kampf gegen Babel scheint sich in jedem Augenblick auf Erden zu manifestieren. In erster Linie scheint jeder Mensch einen geistigen Kampf mit sich selbst auszutragen. So scheint der Mensch seine schlechten Angewohnheiten, seine bösartigen Wesenszüge und seine verkehrten Weltanschauungen überwinden zu müssen. Dieser Kampf mit dem eigenen Selbst, wird vermutlich bis zum Ende des irdischen Daseins andauern.

Dieser geistige Kampf scheint sich anschließend im direkten Umfeld des Menschen fortzusetzen, wenn die Mitmenschen wie die Zeitung oder der Bildschirm denken und reden, wenn die Mitmenschen fanatische Ideologien und religiöse Weltanschauungen übernehmen, wenn die Bindungen und Beziehungen zu den Liebsten und Nächsten, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, zerfallen.

Der geistige Kampf scheint die nächste Stufe zu erreichen, wenn der Briefkasten dem Menschen unliebsame Schreiben entgegenspuckt, die stetig Strafen androhen, um den Menschen zu den weltlichen Pflichten zu drängen und an sein Tagewerk zu binden (Exodus 5,9).

Die Weiterführung dieses geistigen Kampfes scheint sich auf dem sogenannten Arbeitsmarkt fortzusetzen. Laufende Kosten drängen zum Geldverdienen. Denn Geld wird benötigt, um die laufende Kosten zu bezahlen. Laufende Kosten, die niemals Enden. Der Arbeitsalltag zehrt an den Nerven und Erschöpfung tritt ein. Montag bis Freitag ist furchtbar, weil das endlose Geldverdienen nicht erfüllt. Nur von Freitag Abend bis Samstag Abend ist das Dasein erträglich. Der Sonntag ist bereits ruiniert, weil am nächsten Tag wieder Montag ist und Geld verdient werden muss. Die Angst bleibt stetig. Die Angst, den unliebsamen Arbeitsplatz zu verlieren. Die Angst, dass das Geld nicht ausreicht. Die Angst, die Rechnungen nicht zahlen zu können und sich immer weiter zu verschulden. Die Angst, die soziale Stellung zu verlieren und ausgestoßen zu werden. Das höchste Ziel wird der Drang nach Wohlstand und dem persönlichen Frieden, indem man mehr Geld verdient, um dem verhassten Teufelskreis zu entkommen. Das Streben nach mehr Geld wird das höchste Lebensziel. Denn dieses Lebensziel scheint der einzige Ausweg sein, um der Misere zu entkommen. Doch dann die Ernüchterung. Die unerwartet hohe Steuerlast frisst das übriggebliebene Geld auf. Vom verdienten Geld ist kaum etwas übrig geblieben. Die ausgemalten Luftschlösser werden zu kleinen Hütten. Der Traum vom ruhigen Dasein am Waldrand schwindet und man ergibt sich dem tristen Dasein in der Großstadt.

Entmutigt setzt sich der geistige Kampf auf der Straße, an der Supermarktkasse oder in der S-Bahn fort. Überall Menschen. Doch alle sind beschäftigt. Alle müssen Geld verdienen. Alle müssen Geld verdienen um laufende Kosten zu bezahlen. Denn allen spuckt der Briefkasten unliebsame Drohungen entgegen. Alle streben nach mehr Geld, um dem unliebsamen Teufelskreis zu entkommen. Allen bleibt, von dem übriggebliebenen Geld, nur wenig. Denn die Steuerlast war bei allen hoch. Alle geben ihre Träume auf und sind entmutigt. Alle meinen: „Man kann doch eh nichts ändern.“, und setzten den unliebsamen Trott fort.

Dann ein Lichtblick. Die Zeitung und der Bildschirm zeigt den Erlöser von Partei XY. Dieser Erlöser wird von allen Sorgen erlösen, indem er alle Probleme löst. Endlich wieder Hoffnung auf mehr Geld, mehr Wohlstand und den persönlichen Frieden. Alle paar Jahr zeigt der Bildschirm einen neuen Erlöser. Doch alle Erlöser, welche die Zeitung oder der Bildschirm offenbart, scheinen sich permanent zu versprechen und die Wahlversprechen entpuppten sich jedes Mal als versprochene Versprecher. Statt mehr Geld, mehr Wohlstand und persönlicher Frieden – mehr Geldverdienen, immer mehr Einschränkungen und persönliche Unruhe. Doch die Hoffnung bleibt, dass die Zeitung oder der Bildschirm einen neuen Erlöser offenbart, der aus der persönlichen Drangsal, Mühsal und Trübsal befreit.

Die Unzufriedenheit nimmt zu und Beziehungen zerbrechen. Geliebte Menschen gehen. Geliebte Menschen werden vermisst und die Trübsal nimmt ungeahnte Maße an. Das eintretende Herzeleid drängt zur Betäubung durch Drogen, Videospiele, Serien und Filme. Immer wieder muss das Herzeleid betäubt werden. Es entstehen substanz- und prozessgebundene Süchte, wodurch die Trübsal immer weiter zunimmt, weil die Probleme nicht gelöst werden. Die Probleme werden aufgeschoben und vervielfältigen sich dadurch. Die dadurch gemehrten Sorgen werden mit Drogen, Videospielen, Serien oder Filmen betäubt.

In solch einem oder einem ähnlichen Zustand scheinen sich fast alle Menschen zu befinden. Die Menschen haben Sorgen, Herzeleid und sind Unzufrieden. Sie sind gefangen in einer nie endenden Drangsal, Mühsal und Trübsal. Und hier scheint sich ein bedeutender Dreh- und Angelpunkt des Schlachtfeldes zu offenbaren, auf dem der Kampf gegen Babel stattfindet.

Auf der Suche nach einem Ausweg werden die Menschen durch falsche Erlöser, zu fanatischen Ideologien oder religiösen Weltanschauungen, verführt. Wenn die Ideologien und Weltanschauungen in die verführten Menschen einkehren, dann scheint sich das babylonische Schlachtfeld in den Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zu manifestieren. Der ausgetragene Kampf scheint durch die babylonischen Lehren angefeuert zu werden, die über die Schrift- und Filmwerke der Welt verbreitet werden. Dabei könnte möglicherweise der Eindruck entstehen; dass Zeitungen und Bildschirme die babylonischen Lehren, der fanatischen Ideologien und religiösen Weltanschauungen, absichtlich aussenden, damit die Menschen ununterbrochen verbildet werden – worauf Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten zunehmen. Es könnte so erscheinen; dass über die Zeitungen und Bildschirme der Welt unablässig gegensätzliche Vorbilder aufbaut werden, an denen sich Menschen orientieren, wodurch die Menschen zu Abbildern der künstlich aufgebauten Vorbilder werden. Da die Vorbilder gegensätzlich aufgestellt sind, scheinen auch die Abbilder gegensätzlich aufgestellt zu sein, indem sie sich in ihren Weltanschauungen unterscheiden. Diese gegensätzlich erschaffenen Abbilder scheint die babylonische Welt gegeneinander antreten zu lassen – wobei scheinbar nur die beeinflussten Menschen, die sich an den Vorbildern orientierten, schaden nehmen. Es gilt dann also Abbild gegen Abbild. Da scheinbar beide Abbilder künstlich erschaffen sind, scheint die Niederlage beider Abbilder bereits vorprogrammiert zu sein. Sieger scheint stets die babylonische Welt zu sein, welche die geschaffenen Abbilder, über die aufgebauten Vorbilder, erschaffen hat.

Zu einem Abbild scheinen die Menschen verbildet zu werden, wenn sie das babylonische Denken, Handeln und Fühlen über die erzeugten Vorbilder übernehmen, welche die Schrift- und Filmwerke der Welt aufbauen. Dadurch scheinen die Menschen zu babylonischen Werkzeugen des Ungesunden, Falschen und Bösen zu werden.

Diese babylonisch verbildeten Menschen denken und sprechen wie der Bildschirm oder die Zeitung. Denn der Bildschirm oder die Zeitung scheint für diese Menschen die höchste Realität und die absolute Norm darzustellen. Dadurch scheinen sich Menschen unwissend zu Bösartigkeiten verleiten zu lassen. Denn der Bildschirm oder die Zeitung scheint zu vermitteln, dass die vermittelten Bösartigkeiten gut und richtig sind. Doch was der Bildschirm oder die Zeitung als gut und richtig darstellt, ist nicht in den Augen Gottes gut und richtig. Denn die Maßstäbe des Menschen sind nicht die Maßstäbe Gottes, wie es das fünfundfünfzigste Kapitel von dem Buch Jesaja andeutet:

Jesaja 55,8-9 (MENG)

Denn »meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege« – so lautet der Ausspruch des HERRN –; »sondern soviel der Himmel höher als die Erde ist, soviel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Jesaja55%2C8-9

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Gott (JHWH) denkt also höhere Gedanken als der Mensch, denn Gott (JHWH) ist der allerhöchste und lebendige Gott, der alles erschaffen hat. Daher sind auch die Gedanken des Menschen niedriger. Gott (JHWH) schaut auf alles (Sprüche 15,3). Der Mensch schaut die Schrift- und Filmwerke der babylonisch geprägten Welt und wird zum Ungesunden, Falschen und Bösen verbildet. Durch diesen Zustand der Verbildung scheinen immer mehr Beziehungen zu zerbrechen, wodurch das Herzeleid zunimmt. Dieser Zustand scheint keinen Frieden, keine Heilung und keine Errettung aus der Not zu bieten.

Somit scheint der Kampf gegen Babel an den folgenden Orten ausgefochten zu werden. Im eigenen Selbst, im direkten Umfeld, auf den Straßen und in den Bezirken. Von dort scheint sich dieser Kampf über die Städte, Regionen und Länder auszubreiten. Damit wurde der Ort des Schlachtfeldes eingekreist. Doch wer ist nun der Gegner auf diesem Schlachtfeld?

Wer ist der Gegner auf dem Schlachtfeld gegen Babel?

Der Gegner, den man im Kampf gegen Babel bekämpft, scheint in erster Linie das eigene Selbst zu sein, welches durch fanatische Ideologien und religiöse Weltanschauungen verbildet wurde. Diese Ideologien und Weltanschauung sollten durch die Wahrheit ausgetrieben werden. Um sich selbst, den härtesten Gegner, niederzuringen, sollte die heilige Schrift des alten und neuen Bundes gelesen werden. Denn in dieser Schrift steht die Wahrheit und was diese Wahrheit bewirkt, ist im achten Kapitel vom Johannesevangelium nachzulesen:

Johannes 8,32 (MENG)

[...] die Wahrheit wird euch frei machen.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes8%2C32

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Die Wahrheit macht also frei. Somit macht die Wahrheit auch frei von falschen Ideologien und Weltanschauungen. Wer dennoch an Ideologien und Weltanschauungen festhält, dessen Niederlage ist möglicherweise bereits beschlossen. Denn ein Erzeuger baute das Vorbild auf, an dem sich das Abbild orientierte und somit bestimmt auch der Erzeuger über den Werdegang des Abbildes – weil der Erzeuger das Denken, Handeln und Fühlen des aufgebauten Vorbildes bestimmte, an dem sich das Abbild orientierte. Oder einfach ausgedrückt: Die babylonischen Medien bauen Promi XY auf. Promi XY ist ein Vorbild und an diesem Vorbild orientiert sich der Mensch, der zu einem Abbild von Promi XY wird – weil dem Menschen über Promi XY beigebracht wird; was er machen soll, was er lassen soll, was er gut finden soll oder was er schlecht finden soll. Dadurch ist das gesamte Denken, Handeln und Fühlen des babylonisch geprägten Menschen künstlich anerzogen, weil er die babylonischen Medien konsumiert. Dadurch scheint die Niederlage des babylonisch geprägten Menschen vorprogrammiert zu sein, da er nur auf die Weise denken, handeln und fühlen kann, wie es ihm die babylonischen Medien beibrachten – was ihn berechenbar und dadurch kontrollierbar macht. Daher wäre es vermutlich besser, wenn sich der Mensch von den anerzogenen Ideologien und Weltanschauungen befreien lässt. Und wie wird der Mensch von den anerzogenen Ideologien und Weltanschauungen frei? Durch die Wahrheit! Weil die Wahrheit frei macht (Johannes 8,32).

Wenn das eigene Selbst niedergerungen wurde, dann kann der nächste Gegner im Kampf gegen Babel angegangen werden. Dabei ist es zu beachten, dass sich der härteste Gegner des Menschen, der er selbst ist, immer wieder aufbäumen wird. Dieser innere Kampf wird möglicherweise bis zum irdischen Ableben andauern. Doch wenn dieser Zustand erreicht ist, kann neben dem inneren Kampf auch der äußere Kampf gefochten werden. Doch gegen wen wird dieser äußere Kampf gefochten? Als Antwort wird erneut der zwölfte Vers aus dem sechsten Kapitel des Epheserbriefs vorgestellt:

Epheser 6,12 (HFA)

Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Epheser6%2C12-13

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Der äußere Kampf scheint also nicht gegen Menschen gefochten zu werden. Ist es daher denkbar, dass es nicht die Mitmenschen sind, gegen die der äußere Kampf zu fechten ist? Ist es im Bereich des Möglichen, dass der äußere Kampf gegen fanatische Ideologien und religiöse Weltanschauungen zu führen ist? Sind somit die eigentlichen Gegner diejenigen, welche unaufhörlich alten Wein in neuen Schläuche füllen? Ist der äußere Kampf gegen die geistigen Mächte und Gewalten zu führen, die unentwegt die selben Ideologien und die gleichen Weltanschauungen neu verpacken und über die babylonischen Schrift- und Filmwerke der Moderne herauspusten? Vielleicht ja, vielleicht nein. Der Leser oder Zuhörer möge selber eine Antwort ergründen.

Das Thema des Gegners kann sicherlich noch ausführlicher Dargestellt werden. Zum Beispiel wird in der heiligen Schrift auch ein Widersacher des allerhöchsten und lebendigen Gottes (JHWH) vorgestellt. Dieser Widersacher wird auch als Hauptankläger der Menschheit bezeichnet (Buch Hiob). In den kommenden Ausarbeitungen wird dieser Gegner näher beleuchtet werden. Denn auch dieser Gegner treibt sich auf dem Schlachtfeld herum. Und dieser Gegner hat es in sich. Denn dieser Gegner weiß ganz genau was er tut. Doch weiß auch der Mensch, was er auf diesem Schlachtfeld zu tun hat? Wie soll der Mensch auf dem Schlachtfeld gegen Babel kämpfen?

Wie ist auf dem Schlachtfeld gegen Babel zu kämpfen?

Was soll der Mensch also tun, wenn er begriffen hat, dass er sich auf einem Schlachtfeld befindet? Wie soll der Mensch handeln, wenn es zu einer Konfrontation kommt? In den Schrift- und Filmwerken der babylonisch geprägten Welt hat der Mensch gelernt, dass er seinen Gegner mit verbaler und physischer Gewalt niederschlagen soll. Wie soll der Mensch seinen Liebsten und Nächsten begegnen, wenn es zu einer Konfrontation kommt? Soll der Mensch so verfahren, wie es ihm in den Schrift- und Filmwerken der babylonisch geprägten Welt gezeigt wurde? Soll der Mensch seine Liebsten und Nächsten anschreien oder ihnen sogar Gewalt antun, wenn es beispielsweise zu Streit, aufgrund von Kränkungen, Enttäuschungen oder unterschiedlichen Auffassungen, kommt? Diese Frage kann das fünfte Kapitel vom Galaterbrief beantworten:

Galater 5,22-23 (MENG)

Die Frucht des Geistes dagegen besteht in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Beständigkeit; gegen derartige (Geistesfrüchte) kann das Gesetz keine Anklage erheben.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Galater5%2C22-23

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Wenn sich also das Ungesunde, Falsche und Böse in den Mitmenschen manifestiert und die Liebsten und Nächsten zu babylonischen Werkzeugen des Ungesunden, Falschen und Bösen werden – wodurch sie Bösartigkeiten verrichten; dann sollte den Mitmenschen möglicherweise mit Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut oder Beständigkeit begegnet werden. Denn kein Mensch ist besser als ein anderer Mensch. Alle Menschen haben gefehlt und unrecht getan, wie es auch im dritten Kapitel des Römerbriefes verdeutlicht wird:

Römer 3,9-12 (MENG)

Wie steht es also? Haben wir (Juden) für uns etwas voraus? Nicht unbedingt. Wir haben ja schon vorhin gegen Juden ebenso wie gegen Griechen die Anklage erheben müssen, daß sie ausnahmslos unter (der Herrschaft) der Sünde stehen, wie es in der Schrift heißt: »Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen; es gibt keinen Einsichtigen, keinen, der Gott mit Ernst sucht; sie sind alle abgewichen, allesamt entartet; keiner ist da, der das Gute tut, auch nicht ein einziger.« (Ps 14,1-3) »Ein offenes Grab ist ihre Kehle, mit ihren Zungen reden sie Trug.« (Ps 5,10) »Otterngift ist unter ihren Lippen.« (Ps 140,4) »Ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.« (Ps 10,7) »Schnell sind ihre Füße, Blut zu vergießen; Verwüstung und Unheil sind auf ihren Wegen, und den Weg des Friedens kennen sie nicht.« (Jes 59,7-8) »Keine Furcht Gottes steht ihnen vor Augen.« (Ps 36,2)

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/R%C3%B6mer3%2C9-18

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Weil alle Menschen fehlen und irren, ist kein Mensch besser als der andere. Wie Gott (JHWH) die Menschen, trotz ihrer Fehler, liebt (Johannes 3,16), so sollten auch wir unsere Mitmenschen, trotz ihrer Fehler, lieben. Zu lieben sind alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Aussehen, Glauben und Stand (Levitikus 19,33-34). Daher scheint es besser zu sein, allen Menschen mit Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut und Beständigkeit zu begegnen. Doch diese Eigenschaft entwickelt sich nicht einfach über Nacht. Auch mir (dem Verfasser) fällt es sehr häufig schwer, meine Mitmenschen zu lieben. Häufig ertrage ich meine Mitmenschen nur mit Zähneknirschen. Auch ich bin kein Deut besser. Vielleicht bin ich sogar noch viel schlimmer, als alle anderen Menschen. Denn zu häufig tue ich meinen Mitmenschen immer noch unrecht an. Dieser Kampf fordert mich bis aufs Äußerste – und das jeden Tag aufs Neue. Und so geht es vermutlich jedem Menschen.

Der Kampf gegen Babel scheint überall dort stattzufinden, wo ein Mensch wie die Zeitung oder der Bildschirm denkt, handelt und fühlt. Überall wo die babylonischen Schrift- und Filmwerke die Lügen-Lehren verbreiten, dort hat auch die Wahrheit zu erscheinen – auch in den höchsten Entscheidungsebenen. Und die Wahrheit ist das Wort Gottes, wie es im siebzehnten Kapitel vom Johannesevangelium nachzulesen ist:

Johannes 17,17 (MENG)

Heilige sie in deiner Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes17%2C17

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Es ist die Lüge, die Unrecht und Unheil bringt. Es ist die Wahrheit, die das Unrecht und Unheil der Lüge aufdeckt. So ist es auch die Wahrheit, die einzig und allein zu gerechten Urteilen befähigt, wenn die Lüge das Unrecht und Unheil herbei bringt. Daher sind auch die Gerichte, nach dem Wort Gottes, gerecht – wie es im sechzehnten Kapitel der Offenbarungen geschrieben steht:

Offenbarung 16,7 (MENG)

Und ich hörte den Altar sagen: »Ja, Herr, allmächtiger Gott, wahrhaft und gerecht sind deine Gerichte

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Offenbarung16%2C7

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Das Wort Gottes ist also absolute Wahrheit und ungebrochene Gerechtigkeit, weil es aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Menschen, welche sich zum Kampf gegen Babel berufen fühlen, sollten also die Wahrheit verstehen lernen, verinnerlichen, aussprechen und verbreiten. Dafür sollten sie die heilige Schrift lesen und verstehen lernen, damit sie die Wahrheit aussprechen und verbreiten können. Dabei sollten sie sich nicht auf Ausarbeitungen, wie diese, verlassen. Denn Ausarbeitungen, wie diese, stammen von fehlerhaften und irrenden Menschen wie mir. Das bedeutet: Auch ich irre. Auch ich muss mich immer wieder korrigieren. Auch diese Ausarbeitung ist mit einem gesunden Abstand zu betrachten. Daher ist diese Ausarbeitung eher als ein Wegweiser zum Lesen der heiligen Schrift zu verstehen. Jeder der sich zum Kampf berufen fühlt, muss selbstständig die heilige Schrift lesen – und das jeden Tag. Das macht häufig keinen Spaß, ist aber von bedeutender Notwendigkeit, für den Kampf gegen Babel. Wer gegen Babel kämpfen will, sollte sich auch eine Gemeinde suchen oder einen Hauskreis zum Lesen der heiligen Schrift besuchen. Wer gegen Babel kämpfen will, sollte auch den Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6), kennen und lieben lernen. Denn diese Liebe ist am Ende entscheidend für Heilung und Errettung – und nicht der Kampf gegen Babel. Der Kampf gegen Babel ist im Grunde nur ein Beiwerk – vergleichbar mit einer Nebenbeschäftigung. Der Blick sollte nicht auf die Schrecknisse des Kampfes gerichtet sein, sondern auf den Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6). Und der allerhöchste und lebendige Gott (JHWH), der in Fleisch fuhr (Johannes 1,1-16), ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Das heißt: Der Blick sollte auf Gott (JHWH) gerichtet sein und nicht auf die Schrecknisse des Kampfes. Den wenn die Schrecknisse des Schlachtfeldes zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit werden, dann könnte der Betrachter möglicherweise von Angst und Zweifeln befallen werden, wodurch er furchtsam zurückweicht. Daher wird mögliche im einundvierzigsten Kapitel vom Buch Jesaja empfohlen:

Jesaja 41,10 (MENG)

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Blicke nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich und helfe dir auch und halte dich aufrecht mit meiner heilverleihenden Rechten.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Jesaja41%2C10

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Es ist also besser auf Gott (JHWH) zu blicken. Das heißt: Es ist also besser seine Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) zu richten. Und es ist Gott (JHWH), der eigentlich die Kämpfe bestreitet und nicht der Mensch. Denn Gott (JHWH) wirkt durch die Menschen, wie es im zweiten Kapitel des Philipperbriefes beschrieben wird:

Philipper 2,13 (LUT)

Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Philipper2%2C13

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Dieser allerhöchste und lebendige Gott, der in Fleisch fuhr, ist auch als Jesus Christus oder Jeschua Ha-Maschiach bekannt. Und dieser Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, wie es auch im sechsten Vers vom vierzehnten Kapitel des Johannesevangeliums nachzulesen ist:

Johannes 14,6 (MENG)

Jesus antwortete ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes14%2C6

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Dieser allerhöchste und lebendigen Gott (JHWH), wird in den kommenden Abhandlungen noch detaillierter beschrieben werden. Doch eines sei im Vorfeld gesagt: Nur durch ihn kann überhaupt der Kriegsdienst geleistet werden. Denn er macht, dass die Knie nicht wanken. Er stärkt, er richtet auf, er erhört und er errettet. Ohne ihn ist kein Kampf zu gewinnen. Denn er ist es, der die Schlacht schlägt. Ohne ihn macht es also keinen Sinn, den Kriegsdienst leisten zu wollen.

Doch bis der Mensch zum eigentlichen Kriegsdienst befähigt ist, kann es ein langer Weg sein. Doch eines ist sicher. Gott (JHWH) befähigt seine Krieger. Wer gerüstet und kampfbereit ist, mit dem Wort der Wahrheit das Schlachtfeld gegen Babel aufzumischen, derjenige sollte jederzeit die Wahrheit aussprechen und verbreiten. Und wann sollte der Mensch die Wahrheit aussprechen und verbreiten? Eine Antwort liefert das vierte Kapitel vom zweiten Timotheusbrief:

2.Timotheus 4,2 (ELB)

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Timotheus4%2C2

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Die Wahrheit ist also zu gelegener und zu ungelegener Zeit zu verbreiten. Das heißt, dass Wort Gottes ist immer auszusprechen – besonders dann, wenn die Lüge auftritt. Wer den Kriegsdienst gegen Babel leisten möchte, der sollte auch die folgende Empfehlung aus dem zweiten Kapitel vom zweiten Timotheusbrief beherzigen:

2.Timotheus 2,1-5 (MENG)

Tritt du nun, mein (Glaubens-) Kind, durch die Gnade, die in Christus Jesus (dargeboten) ist, kraftvoll auf und vertraue das, was du von mir unter Bestätigung vieler Zeugen gehört hast, zuverlässigen Personen an, die (dann auch) befähigt sein werden, wieder andere zu unterweisen. Tritt als ein rechter Streiter Christi Jesu in die Leidensgemeinschaft ein! Kein Kriegsmann gibt sich mit (den kleinlichen) Geschäften des Broterwerbs ab; sonst kann er dem, der ihn in Dienst genommen hat, nicht gefallen; und wenn jemand auch am Wettkampf teil nimmt, empfängt er doch den Siegeskranz nicht, wenn er nicht ordnungsgemäß gekämpft hat.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Timotheus2%2C1-5

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Wer also das Schwert Gottes ergreifen möchte, um den Kriegsdienst gegen Babel zu leisten, derjenige sollte möglicherweise die Priorität des Broterwerbs mäßigen. Das könnte bedeuten; dass der Gelderwerb nicht mehr das Zentrum des Daseins darstellen sollte – sondern die Liebe zum Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt (Johannes 14,6). Und der allerhöchste und lebendige Gott, der in Fleisch fuhr, ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6) – das heißt: Jesus Christus. Und dieser allerhöchste und lebendige Gott ist es, der dem Menschen bei seinem Kriegsdienst auf dem Schlachtfeld zur Seite steht. Auf diesem Schlachtfeld ist stets das Wort Gottes auszurufen und die Heilsbotschaft zu verbreiten, wie es zum Beispiel im sechzehnten Kapitel des Markusevangeliums verkündet wird:

Markus 16,15 (MENG)

[...] Geht hin in alle Welt und verkündigt die Heilsbotschaft der ganzen Schöpfung!

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Markus16%2C15

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Diese Heilsbotschaft berichtet davon, wie der Mensch von dem Schlachtfeld errettet werden kann. Wenn ein Mensch die Heilsbotschaft annimmt, dann wird dieser Mensch schrittweise von den Bildschirmen, Videospielkonsolen, Drogen und anderen prozess- und substanzgebunden Süchten losgelöst – da die Wahrheit frei macht (Johannes 8,32). Das der Mensch von den weltlichen Abhängigkeiten losgelöst wird, ist Teil der Befreiung. Denn diese weltlichen Abhängigkeiten sind schädlich, weil sie den Menschen an die babylonisch verdorbene Welt binden. Und wegen den weltlichen Abhängigkeiten wird der Mensch zu einem babylonischen Werkzeug des ungesunden, falschen und bösen. Und wenn der Mensch ein babylonisches Werkzeug des ungesunden, falschen und bösen ist, dann wird der Mensch irgendwann physisch und psychisch Krank. Deswegen ist eine weitere Aufgabe des Kriegsdienstes die Heilung der Menschen, wie es im zehnten Kapitel des Matthäusevangelium zu lesen ist:

Matthäus 10,7-8 (LUT)

Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us10%2C7-8

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Doch nur wenn die geheilten Menschen zu Gott (JHWH) finden und ihre volle Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) gerichtet behalten, dann werden sie heil bleiben. Natürlich vergeht irgendwann der Leib und gebrechen treten ein. Doch es geht um das geistige Heil. Und wenn die Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) gerichtet ist, dann bleibt das geistige Heil, auch im Angesicht der schlimmsten Schrecknisse, bestehen. Denn wenn die volle Aufmerksamkeit den Schrecknissen gewidmet wird, dann kann die eintretende Angst den Menschen zurück in die Fänge der babylonisch geprägten Welt treiben. Und es ist die babylonisch geprägte Welt, welche den Menschen in das Unheil und die geistige Verwahrlosung treibt. Daher sollte der Mensch seine volle Aufmerksamkeit auf Gott (JHWH) richten, damit er auch, im Angesicht der schlimmsten Schrecknisse, heil bleibt. Nicht ohne Grund ruft Jesus Christus die Menschen dazu auf, in seine Gemeinschaft zu treten. Nicht ohne Grund lädt Gott (JHWH) die Menschen dazu ein, zu einem Teil seiner ewigen Familie zu werden, wie es im zweiten Kapitel des Epheserbriefs nachgelesen werden kann:

Epheser 2,18-19 (HFA)

Durch Christus dürfen wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Epheser2%2C18-19

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Das Jesus Christus dazu aufrief, diese Familie zu vergrößern, wird im achtundzwanzigsten Kapitel vom Matthäusevangelium beschrieben:

Matthäus 28,18-20 (MENG)

Da trat Jesus herzu und redete sie mit den Worten an: »Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden verliehen. Darum gehet hin und macht alle Völker zu (meinen) Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Und wisset wohl: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us28%2C18-20

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Wer noch nicht mit Gott (JHWH) geht, sollte also anfangen mit Gott (JHWH) zu gehen. Wer noch nicht getauft ist, sollte sich also taufen lassen. Wer noch nicht im Wort Gottes gelehrt ist, sollte also das Wort Gottes lesen und verinnerlichen.

Die Deutschen sollten sich also zu Gott (JHWH) bekehren, das Wort Gottes verinnerlichen, die Heilsbotschaft verkündigen und alle Völker in die Gemeinschaft mit Gott rufen, damit die Familie immer größer wird. Nur auf diese Weise scheinen die Deutschen den Kampf gegen Babel schlagen zu können. Doch wann wird der Kampf gegen Babel sein Ende finden?

Wann endet der Kampf gegen Babel?

Der Kampf gegen Babel wird zu einhundert Prozent enden. Denn wer sich mit dem Wesen Gottes beschäftigt, derjenige wird erkennen, dass Gott (JHWH) sein Wort hält (Hebräer 10,23). Denn Gott (JHWH) ist ein treuer und zuverlässiger Gott (Deuteronomium 7,9). Und das Ende von Babylon ist von Gott (JHWH) fest beschlossen, wie es im achtzehnten Kapitel der Offenbarung nachzulesen ist – aus der nun ausgewählte Verse folgen:

Offenbarung 18,1-24 (HFA)

Danach sah ich einen anderen Engel aus dem Himmel herabkommen, der eine weitgehende Macht erhalten hatte, und die Erde wurde von seiner Herrlichkeit erleuchtet. Er rief mit mächtiger Stimme: »Gefallen, gefallen ist das große Babylon und ist zur Behausung von Teufeln, zur Unterkunft aller unreinen Geister und zur Unterkunft aller unreinen und verabscheuten Vögel geworden! Denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr gebuhlt, und die Kaufleute der Erde sind durch ihre maßlose Üppigkeit reich geworden.« [...][...] Denn ihre Sünden haben sich aufgetürmt bis an den Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Tut an ihr, wie auch sie getan hat, und zahlt ihr doppelt heim, wie ihre Taten es verdienen! In dem Becher, in dem sie den Wein gemischt hat, mischt für sie ein doppeltes Maß! Soviel sie geprunkt und Üppigkeit getrieben hat, ebensoviel Qual und Leid fügt ihr zu! Weil sie in ihrem Herzen denkt: ›Ich throne hier als Königin und bin keine Witwe und werde niemals Trauer erleben‹, deshalb sollen ihre Plagen an einem Tage über sie kommen, Pest, Trauer und Hunger, und mit Feuer soll sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der das Urteil über sie gesprochen hat.« »Und weinen und wehklagen werden um sie die Könige der Erde, die mit ihr gebuhlt und Üppigkeit getrieben haben, wenn sie den Rauch von ihrem Brande sehen; von ferne werden sie aus Furcht vor ihrer Qual stehen und ausrufen: ›Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du mächtige Stadt! In einer einzigen Stunde ist nun das Gericht über dich gekommen!‹ Auch die Kaufleute der Erde weinen und trauern um sie, weil jetzt niemand mehr ihre Waren kauft: die Waren von Gold und Silber, von Edelsteinen und Perlen, von feiner Leinwand und Purpur, von Seide und Scharlach, all das duftende Thujaholz und alle die Geräte von Elfenbein, alle die Geräte von kostbarem Holz und Erz, von Eisen und Marmor; auch Zimt und Haarbalsam und Räucherwerk, Salbe und Weihrauch, Wein und Öl, Feinmehl und Weizen, Zugvieh und Schafe, Pferde und Wagen, Menschenleiber und Menschenseelen. Auch das Obst, an dem du deine Herzenslust hattest, ist dir verlorengegangen, und alles, was glänzt und prunkt, ist dir entschwunden und wird sicherlich nie wieder anzutreffen sein. Die Kaufleute, die mit diesen Dingen Handel treiben und an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual weinend und trauernd in der Ferne stehen und ausrufen: ›Wehe, wehe, du große Stadt, die du dich in feine Leinwand, in Purpur und Scharlach kleidetest und mit Gold, Edelsteinen und Perlen reich geschmückt warst! O daß eine einzige Stunde diesen großen Reichtum verwüstet hat!‹ [...][...] Da hob ein starker Engel einen Stein auf, der so groß wie ein Mühlstein war, und schleuderte ihn ins Meer mit den Worten: »So wird mit gewaltigem Schwung die große Stadt Babylon weggeschleudert werden und nicht mehr zu finden sein! Kein Klang von Harfenspielern und Sängern, von Flötenspielern und Posaunenbläsern wird je wieder in dir vernommen werden! Auch kein Künstler in irgendwelcher Kunst wird noch in dir gefunden und kein Schall von einer Mühle in dir gehört werden! Kein Licht von einer Lampe wird noch in dir scheinen und kein Jubelruf eines Bräutigams und einer Braut sich in dir vernehmen lassen! Denn deine Kaufherren sind die Großen der Erde gewesen, und durch deine Giftmischereien sind alle Völker verführt worden; und in ihr ist das Blut der Propheten und Heiligen und aller derer gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Offenbarung18%2C1-24

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Das sind gute Nachrichten! Denn das Wort Gottes ist zuverlässig, weil Gott (JHWH) zuverlässig ist. Babel wird fallen und das Ende dieser babylonischen Welt ist bald da, wie es aus dem vierten Kapitel des ersten Petrusbriefs herauszulesen ist:

1.Petrus 4,7 (HFA)

Bald ist das Ende dieser Welt da, an dem alles zu seinem Ziel kommt. Deshalb seid wachsam und besonnen, werdet nicht müde zu beten.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Petrus4%2C7

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Doch Sorge ist nicht angebracht, weil die babylonisch geprägte Welt enden wird. Auch die Machthaber von Babylon wissen, dass Babel fallen wird. Sorge ist angebracht, weil es so erscheint; dass die babylonischen Machthaber, in der Zeit die ihnen bleibt, so viele Menschen wie möglich in Süchte und Abhängigkeiten zu treiben versuchen. Dadurch scheinen sie möglichst viele Menschen an die babylonisch geprägte Welt binden zu wollen, um diese Menschen mit sich in den Abgrund zu reißen. Die Zeit, bis zum Ende der babylonisch geprägten Welt, wird also von zahlreichen Schrecknissen begleitet werden. Doch das Ende der babylonisch geprägten Welt läutet den Anfang einer neuen Welt ein, wie es im zehnten Kapitel des Markusevangeliums bestätigt wird:

Markus 10,29-30 (LUT)

Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Markus10%2C29-30

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Diese neue Welt wird die kühnsten Vorstellungen übertreffen. Denn diese Welt schafft dem Gesunden, Richtigen und Guten weiten Raum. Doch bis dahin wird das Schlachtfeld bestehen und ungeahnte Schrecknisse werden über dieses Schlachtfeld toben. Doch wer sich für Gott (JHWH) entscheidet, den wird Gott schützen, bewahren und erretten. Daher werden die meisten Menschen das Ende der babylonisch geprägten Welt, zu ihren irdischen Lebzeiten, nicht erleben. Das geschieht nicht aus dem Grund, weil Gott (JHWH) seine Verheißungen hinauszögert, sondern weil Gott langmütig ist, wie es dem dritten Kapitel des zweiten Petrusbriefs zu entnehmen ist:

2.Petrus 3,9 (LUT)

Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Petrus3%2C9

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Das babylonische Schlachtfeld wurde also noch nicht geschlossen, damit so viele Menschen wie möglich gerettet werden. Denn wenn das Schlachtfeld zu früh geschlossen wird, dann würden vermutlich zu viele Menschen verloren gehen. Denn es kann Jahre dauern, einen Menschen aus den Klauen der babylonisch geprägten Welt zu entreißen. Deswegen ist Gott (JHWH) geduldig – denn Gott liebt die Menschen wahrlich. Und die folgenden Verse, aus dem dreizehnten Kapitel des ersten Korintherbriefs, könnten die Liebe Gottes möglicherweise trefflich beschreiben:

1.Korinther 13,4-7 (HFA)

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Korinther13%2C4-7

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Gott (JHWH) ist geduldig mit den Menschen und gibt ihnen Zeit zur Umkehr. Gott (JHWH) vergibt Fehler und ist nicht nachtragend – doch Gerechtigkeit muss trotzdem geübt werden. Denn Gott (JHWH) erfreut sich nicht am Unrecht. Deswegen wird Gott (JHWH) Gerechtigkeit üben. Doch bis dahin haben die Menschen Zeit zur Umkehr, damit sie Heilung und Errettung finden. Diese Heilung und Errettung erhalten die Menschen nicht durch gute Werke, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, wie es im zweiten Kapitel des Epheserbriefs geschrieben steht:

Epheser 2,8-9 (MENG)

Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden auf Grund des Glaubens, und zwar nicht aus euch – nein, Gottes Geschenk ist es –, nicht aufgrund von Werken, damit niemand sich rühme.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Epheser2%2C8-9

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Es ist Gott (JHWH), der die guten Werke durch die Menschen wirkt (Philipper 2,13 / Epheser 3,20-21), wenn sich die Menschen darauf einlassen. Und ein gutes Werk welches Gott (JHWH) vollbringt, ist einen Menschen liebevoll zur Umkehr zu führen. Und dafür wirkt Gott (JHWH) durch verschiedene Menschen. Und warum wirkt Gott durch die Menschen? Eine Antwort liefert das zweite Kapitel vom ersten Timotheusbrief:

1.Timotheus 2,3-4 (MENG)

Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/1.Timotheus2%2C3-4

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Gott will also, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Dieses Vorhaben erfordert definitiv viel Zeit, Geduld und Liebe. Doch bis dahin bleibt das babylonische Schlachtfeld geöffnet. Und die Opfer dieses Schlachtfeldes sind alle echt. Das Leid ist echt. Die Qualen sind echt. Die Verluste sind echt. Deswegen ist der Kampf gegen Babel zu kämpfen, auch wenn das Ende von Babel bereits feststeht. Deswegen sollte sich kein Kämpfer ausruhen und zurücklehnen. Denn der Kampf ist echt und die Mühen des Kampfes sind notwendig, damit so viele Menschen wie möglich gerettet werden. Daher sollte auch das Ziel des Kampfes wohl überlegt sein. Denn das Ziel dieses Kampfes ist kein Wohlstand und kein angenehmes Dasein in der babylonisch geprägten Welt. Das Ziel dieses Kampfes ist die Liebe zum Weg, der zur Wahrheit und zum Leben führt – und Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Ein weiteres Ziel ist die Einheit, in dem fleischgewordenen Wort Gottes (Johannes 1,1-16), was Jesus Christus ist. Denn vermutlich wird Gott (JHWH) den Menschen nur in dieser Einheit die Schlagkraft gewähren, um Babel zurückzudrängen. Und nur die Grundlage dieser Einheit, was das Wort Gottes ist, bietet die Basis, um die babylonischen Missstände zu beenden. Denn die Grundlage dieser Einheit zeigt auf was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Denn nur die Grundlage dieser Einheit bietet überhaupt die Basis, um eine Einheit zum Kampf gegen Babel zu bilden. Wenn diese Einheit, auf Grundlage vom Wort Gottes, gebildet ist, dann kann vermutlich der Wandel kommen. Der Wandelt, bis zur Schließung des babylonischen Schlachtfeldes, wird vermutlich langsam vonstattengehen. Darauf scheint auch das siebzehnte Kapitel vom Lukasevangelium hinzudeuten:

Lukas 17,20-21 (MENG)

[...] Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Lukas17%2C20-21

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Der Wandel wird also langsam eintreten. Dieser Wandel wird vermutlich durch keine Zeitung und keinen Bildschirm ankündigt werden. Die Menschen können also Hoffnung haben – sollten jedoch nicht leichtsinnig und unachtsam werden. Denn die Verluste sind tragisch und echt. Und Leichtsinn und Unachtsamkeit führen zu tragischen Verlusten. Und die Tränen um diese Verluste sind auch echt - genauso wie das Herzeleid, was durch diese Verluste ausgelöst wird. Jeder verlorene Mensch ist zu bedauern, zu betrauern und zu bemitleiden. Denn jeder verlorene Mensch ist ein tragischer Verlust. Erst zum Zeitpunkt dieser Niederschrift, ist ein Mensch, den ich lieb gewonnen habe, in den Tod gestürzt. Ein anderer Mensch, der mir ans Herz gewachsen ist, hat sich selbst aufgegeben. Im Tiefschnee ist er nur noch in Flipflops und kurzer Hose rausgegangen, weil ihm schon alles egal war. Durch enorme Kälteschäden ist seine Haut, bis aufs Fleisch, aufgeplatzt. Auch er ist nicht mehr. Das sind nur die aktuelleren Verluste die ich zu beklagen habe. Die nächsten Verluste bahnen sich bereits an. Die Lage ist also todernst! Doch Hoffnung ist zu einhundert Prozent gegeben. Und diese Hoffnung sollte als Schlagkraft gegen Babel genutzt werden, um möglichst viele Menschen dem babylonischen Machtzentrum zu entreißen. Doch dafür ist das Wort Gottes zu lesen, zu verstehen, zu verinnerlichen, auszusprechen und zu verbreiten. Denn gesund und ungesund, richtig und falsch, gut und böse, wird durch das Wort Gottes offenbart (1.Könige 3,9 / Hebräer 5,14). Somit könnte der Kampf gegen Babel auf die folgende Weise zusammengefasst werden:

Zusammenfassung

1.) Der Kampf gegen Babel scheint an den folgenden Orten ausgefochten zu werden. Im eigenen Selbst, im direkten Umfeld, auf den Straßen und in den Bezirken. Von dort scheint sich dieser Kampf über die Städte, Regionen und Länder auszubreiten. Das Schlachtfeld gegen Babel scheint also Überall zu sein.

2.) Der Kampf gegen Babel scheint überall dort stattzufinden, wo ein Mensch wie die Zeitung oder der Bildschirm denkt, handelt und fühlt. Überall wo Schrift- und Filmwerke die babylonischen Lügen-Lehren verbreiten, dort hat auch die Wahrheit zu erscheinen – auch in den höchsten Entscheidungsebenen.

3.) Es scheint ein innerlicher und ein äußerlicher Kampf zu fechten sein.

4.) Der innere Kampf scheint darauf hinauszulaufen, dass der Mensch seine schlechten Angewohnheiten, seine bösartigen Wesenszüge und seine verkehrten Weltanschauungen zu überwinden hat.

5.) Der äußere Kampf scheint nicht gegen andere Menschen zu sein, sondern gegen die Mächte und Gewalten des Ungesunden, falschen und Bösen (Epheser 6,12). Ist der äußere Kampf gegen die geistigen Mächte und Gewalten zu führen, die unentwegt die selben Ideologien und die gleichen Weltanschauungen neu verpacken und über die Schrift- und Filmwerke der Moderne herauspusten?

6.) Die Priorität des Gelderwerbs ist bei diesem Kampf zu mäßigen (2.Timotheus 2,1-5).

7.) Auf dem Schlachtfeld ist mit dem Wort Gottes zu kämpfen. Das Wort Gottes ist jederzeit auszusprechen, ob gelegen oder ungelegen (2.Timotheus 4,2). Dafür ist das Wort Gottes zu lesen, zu verstehen, zu verinnerlichen, auszusprechen und zu verbreiten. Die Heilsbotschaft ist zu verkündigen (Markus 16,15) und Kranke sind zu heilen (Matthäus 10,7-8). Auch sind Menschen in die Gemeinschaft mit Gott (JHWH) einzuladen (Matthäus 28,18-20), damit sie nicht zerstört werden. Dabei erfolgt der Umgang mit den Mitmenschen in Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut und Beständigkeit (Galater 5,22-23).

8.) Gott ist Geduldig mit allen Menschen und gibt Zeit zur Umkehr, damit kein Mensch verloren geht (2.Petrus 3,9). Daher scheint das Schlachtfeld noch geöffnet zu sein. Würde das Schlachtfeld zu früh geschlossen werden, würden vermutlich zu viele Menschen verloren gehen. Gott räumt den Menschen Zeit zur Umkehr ein, damit die Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen (1.Timotheus 2,3-4). Vermutlich wird das Schlachtfeld sehr langsam geschlossen werden, da die kommende Welt nicht mit auffallend äußeren Erscheinungen kommt (Lukas 17,20-21).

Die Deutschen, als Nachfahren des Aschkenas, scheinen zu einer ehrenhaften Aufgabe gerufen zu sein. Denn der Kampf gegen Babel und alle babylonischen Gräueltaten (Offenbarung 17,5) ist eine rechtschaffene Aufgabe (Jeremia 51,27). Doch in was für einem Zustand sind die heutigen Deutschen? Sind die Deutschen überhaupt dazu im Stande das Schwert Gottes zu ergreifen oder sind die Sinne der Deutschen dermaßen zerrüttet, dass sie nicht einmal das Schwert Gottes anschauen können?

Der bedauerliche Zustand der Deutschen

In was für einem Zustand ist das Volk, das scheinbar zum Kampf gegen Babel gerufen ist (Jeremia 51,27)? Der Focus liefert, mit einem Artikel vom 25.10.2022, eine Antwort:

Focus am 25.10.2022

„Dramatische Lage“: Neue Umfrage zeigt, wie schlecht es den Deutschen wirklich geht

[...] Nur noch 34 Prozent der Deutschen würden ihre finanzielle Lage derzeit als „sehr gut“ oder „gut“ bezeichnen. Das sind fast 10 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das zeigt das neue Vermögensbarometer 2022 des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). [...][...] 76 Prozent der Befragten sind „beunruhigt“ von steigenden Kosten in vielen Lebensbereichen aufgrund der Inflation - Platz 1 in der Sorgenliste. Knapp dahinter liegt die Sorge über Rohstoffmangel und steigenden Kosten im Enegriebereich. [...][...] „Rund 90 Prozent der Befragten treibt die Inflation um“, sagte DSGV-Präsident Helmut Schleweis. [...][...] Besonders Haushalte mit niedrigen Einkommen unter 1.000 Euro sind betroffen: Hier müssen bereits 83 Prozent auf Alltägliches verzichten. [...]

[Stand: 6 Feb. 2024 13:48:56 UTC]

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/dramatische-lage-neue-umfrage-zeigt-wie-schlecht-es-den-deutschen-wirklich-geht_id_170333008.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/gBuu1

Die meisten Deutschen haben also nur noch Sorgen über Sorgen. Doch haben die Deutschen trotz aller Sorgen auch Hoffnung? Diese Frage wird mit einem Artikel der Berliner Morgenpost beantwortet, der am 02.10.2023 veröffentlicht wurde:

Berliner Morgenpost am 02.10.2023

Stimmung in Deutschland: Umfrage: 71 Prozent glauben, die Lage verschlechtert sich

[...] Wie steht es um Deutschland? In einer Forsa-Umfrage prognostizieren die meisten Deutschen der Bundesrepublik eine düstere Zukunft. Geht es mit Deutschland bergab? [...][...] So rechnen 71 Prozent der Deutschen damit, dass es dem Land in Zukunft schlechter gehen wird als heute. Sie erwarten, dass vor allem jüngere Generationen einen schlechteren Lebensstandard haben werden. [...]

[Stand: 6 Feb. 2024 13:53:41 UTC]

Quelle: https://www.morgenpost.de/politik/article239714001/deutschland-stimmung-umfrage-wirtschaft.html

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/NFVMR

Die meisten Deutschen haben also nur noch Sorgen und keine Hoffnung. Hat sich dieses Volk bereits zum Sterben hingelegt? Halten die Deutschen bereits die Totenruhe? Ist dieses Volk somit abzuschreiben? Denn ein Großteil dieses Volks scheint sich ja nur noch um Geld und Wohlstand zu sorgen. Haben die heutigen Deutschen etwa keine höheren Ziele? In was für einem Zustand könnten sich die Deutschen befinden? Mit einem Artikel vom 16.11.2015 scheint die taz einen Querschnitt der deutschen Gesellschaft zu zeichnen:

taz am 16. 11. 2015

Das ABC der deutschen Leitkultur

[...] Für die meisten deutschen Christen ist ihr Glaube eher eine ornamentale Dekoration. Diese Ornamentalistik des Glaubens hat dazu geführt, dass ungeachtet aller Strafandrohungen in der Heiligen Schrift, in diesem Land nahezu jeder mit jedem ins Bett gehen kann. [...][...] Übellaunigkeit gilt in Deutschland als ein ganz besonders ehrlicher und authentischer Charakterzug, [...][...] Nichts, aber auch wirklich gar nichts, ist den Deutschen heiliger als ihre Fußball-Männer-Nationalmannschaft. [...][...] Etliche Politiker haben beim Verfassen ihrer Doktorarbeit geschummelt, hochrangige Vorstandsmitglieder sitzen wegen Steuerhinterziehung im Knast, das Vorzeigeunternehmen Volkswagen hat Millionen von Autos gezinkt [...]

[Stand: 14 Feb. 2024 13:30:48 UTC]

Quelle: https://taz.de/Das-ABC-der-deutschen-Leitkultur/!5246794/

Sicherung der Quelle: https://archive.ph/4hBZU

Besteht Deutschland hauptsächlich aus schlechtgelaunten Hurern, Kriminellen, Gesetzlosen, Fußballfanatikern und falschen Christen? Ist Deutschland auf dem babylonischen Abweg? Was prophezeite die heilige Schrift über den Zustand der Menschen? Eine Antwort liefert das dritte Kapitel vom zweiten Timotheusbrief:

2.Timotheus 3,1-9 (LUT)

Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, schändlich, haltlos, zuchtlos, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Ausschweifungen mehr als Gott [...][...]! Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: Es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. [...]

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Timotheus3%2C1-9

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Die heilige Schrift prophezeite also einen Zustand, der einen Abstieg der Sittlichkeit beschreibt. Von welchen Begleiterscheinungen könnte der Sittenverfall begleitet werden? Das vierundzwanzigste Kapitel vom Matthäusevangelium scheint auf die folgende Weise zu antworten:

Matthäus 24,6-14 (MENG)

[...] Ihr werdet ferner von Kriegen und Kriegsgerüchten hören: gebt acht, laßt euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muß so kommen, ist aber noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere (Jes 19,2); auch Hungersnöte werden eintreten und Erdbeben hier und da stattfinden; dies alles ist aber erst der Anfang der Wehen. [...][...] und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in den meisten erkalten; wer jedoch bis ans Ende ausharrt, der wird gerettet werden. Und diese Heilsbotschaft vom Reich wird auf dem ganzen Erdkreis allen Völkern zum Zeugnis gepredigt werden, und dann wird das Ende kommen.«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Matth%C3%A4us24%2C6-14

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In der Bibel wird also ein Zustand beschrieben, durch den die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird. Aufgrund dieser Gesetzlosigkeit, wird die Liebe in vielen Menschen erkalten. Wenn die Liebe in den Menschen erkaltet, werden dann die Menschen immer verdorbener, wodurch es zu einem Sittenverfall kommt? Wenn die Menschen immer weiter verderben, werden dann die Menschen zu immer schlimmeren Taten befähigt? Wenn die Menschen immer schlimmere Taten vollbringen, werden dann die Menschen von Kriegen und Kriegsgerüchten umgeben sein, da die Kriegsbereitschaft der Menschen gesteigert ist?

Ist dieser Zustand erreicht? Ist ein Zustand erreicht, der den Menschen aller größtes Herzeleid verursacht? Ist ein Zustand erreicht, der die Menschen immer wieder einer ungeahnten Drangsal, Mühsal und Trübsal aussetzt? Ist ein Zustand erreicht, welcher der Beschreibung aus dem achtundzwanzigsten Kapitel des Buches Deuteronomium gleicht?:

Deuteronomium 28,15-68 (LUT)

[...] du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen. [...][...] Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein. Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst. [...]

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/5.Mose28%2C67

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Befinden sich die Menschen in solch einem bedauerlichen Zustand, wie ihn die zuvor zitierten Verse beschreiben? Sind die Menschen dem Wahnsinn nah, wegen all der Armut, der Obdachlosigkeit, der Gesetzlosigkeit, der Lieblosigkeit und der Friedlosigkeit? Sind die Menschen auch dem Wahnsinn nah, wegen all der Bilder, die der Bildschirm vom Fernseher, Computer oder Smartphone zeigt? Ist es deswegen an der Zeit zu kämpfen?

Ist die Zeit zum Kämpfen angebrochen?

Falls die Zeit zum kämpfen angebrochen ist, dann ist die Zeit, um das Schwert Gottes zu ergreifen, zu führen und zu schwingen. Und weil das Schwert Gottes das Wort Gottes ist, scheint die Zeit zum Reden angebrochen zu sein! Denn alles hat seine Zeit, wie es im dritten Kapitel des Buches Prediger nachzulesen ist:

Prediger 3,1-8 (LUT)

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Prediger3%2C1-8

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Scheinbar ist nun die Zeit zum Reden angebrochen! Sollten deswegen die Deutschen das Schwert ergreifen, welches Gott (JHWH) schmiedete, welches Jesus Christus brachte (Matthäus 10,34), welches die römisch-katholische Kirche verbarg und welches von Dr. Martin Luther geborgen und freigesetzt wurde? Denn dieses Schwert Gottes (Matthäus 10,34-39) ist das Wort Gottes (Offenbarung 19,15) – und das Wort Gottes ist zu verinnerlichen, auszusprechen und zu verbreiten. Deswegen scheint nun die Zeit zum Reden zu sein! Auch du solltest reden! Lerne richtig und gut zu reden! Lass dich dafür von der Wahrheit niederschlagen, um von deinem babylonischen Weg der Zerstörung umzukehren, tu deswegen Buße (Apostelgeschichte 3,19) und lass dich von Gott (JHWH) aufrichten, rüsten und kampffähig machen! Lass dich von Gott (JHWH) schrittweise dazu befähigen, das Schwert Gottes zu ergreifen, zu führen und gegen Babel zu schwingen! Denn scheinbar ist nun die Zeit zum Reden. Und jeder der das Schwert Gottes ergreift, den wird Gott aufrichten und stärken, egal wie Schwach er ist. Denn im dritten Kapitel vom zweiten Timotheusbrief steht geschrieben:

2.Timotheus 3,16-17 (MENG)

Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch förderlich zur Belehrung und zur Überführung, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der [Mensch Gottes] vollkommen sei, zu jedem guten Werk voll ausgerüstet.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/2.Timotheus3%2C16-17

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Mit dem Schwert Gottes kann jedem Unheil entgegengetreten werden. Denn das Wort Gottes ist absolute Wahrheit (Johannes 17,17) und ungebrochene Gerechtigkeit (Offenbarung 16,7), da nur das Wort Gottes aufzeigt was gesund und ungesund ist, was richtig und falsch ist, was gut und böse ist. Das Wort Gottes beendet jeden Trauermarsch (Lukas 7,11-16), der durch einen bedauerlichen Zustand ausgelöst wurde. Und die Menschen scheinen sich in einem überaus bedauerlichen Zustand zu befinden. „Doch wie kam es zu diesem Zustand?“, und wichtiger noch: „Wie kommen die Mensch aus diesem Zustand wieder heraus?“ In den kommenden Ausarbeitungen wird diesen Fragen nachgegangen. Im Rahmen der kommenden Ausarbeitungen, wird die nachsintflutliche Zeit näher untersucht. Damit ist eine Zeit gemeint, in welcher ungeahnte Schrecknisse entfesselt wurden und die Menschen heimsuchten.

In den kommenden Ausarbeitungen wird aufgezeigt, woher das babylonische Machtzentrum kommt und wie die babylonischen Gräueltaten alle Völker verdarben. Denn scheinbar war es ein verfluchtes Volk, welches die geistige Grundlage für den babylonischen Sündenpfuhl legte. Auch werden die Lehren und Praktiken aufgezeigt, aus denen sich Babylon zusammensetzt. Auch wird aufgezeigt, in welcher Weise die babylonischen Lehren das Denken, Handeln und Fühlen der heutigen Menschen beeinflussen.

Doch dabei ist es zu beachten. Es ist sicherlich nützlich, sich mit den Gefahren der aktuellen Weltzeit zu befassen, um sich auf das kommende Vorzubereiten. Jedoch liegt kein Heil und keine Errettung darin, den Schrecknissen der aktuellen Weltzeit die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wer den Schrecknisse der aktuellen Weltzeit seine vollständige Aufmerksamkeit schenkt, der wird erstarren. Schließlich wird die babylonisch geprägte Welt bis zu ihrem Ende die Menschen bedrängen und unaufhörlich Schrecknisse entfesseln. Die Bedrängnis dieser babylonisch geprägten Welt wird erst enden, wenn das Ende dieser babylonisch geprägten Welt gekommen ist. Und diese babylonisch geprägte Welt wird enden (1.Petrus 4,7) und eine neue und gerechte Welt wird kommen (Markus 10,29-30). Doch auch in dieser Weltzeit, der nie endenden Schrecknisse, können die Menschen echten Frieden erfahren, wie es im sechzehnten Kapitel des Johannesevangeliums nachgelesen werden kann:

Johannes 16,31-33 (LUT)

Jesus antwortete ihnen: »Jetzt glaubt ihr? Wisset wohl: es kommt die Stunde, ja sie ist schon da, daß ihr euch zerstreuen werdet, ein jeder in das Seine, und ihr mich allein lassen werdet. Und doch bin ich (alsdann) nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Bedrängnis; doch seid getrost: ich habe die Welt überwunden!«

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes16%2C31-33

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Von der babylonisch geprägten Welt werden die Menschen also bedrängt – doch in Jesus Christus haben die Menschen Frieden. Wie soll das gehen? Wie kann der Mensch in Jesus Christus einen echten Frieden erfahren – trotz all der weltlichen Schrecknisse, die permanent um uns toben? Wenn Du jetzt und in diesem Augenblick echten Frieden suchst, dann entscheide dich für Jesus Christus (Johannes 14,27). Entscheide dich für Jesus Christus und Jesus Christus wird dich annehmen, egal wie viele Fehler Du begangen hast oder wie schwer deine Schuld wiegt (Lukas 5,31-32). Jesus Christus wird dich nicht abweisen, wie es im sechsten Kapitel vom Johannesevangelium geschrieben steht:

Johannes 6,37 (LUT)

Alles, was mir der Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes6%2C37

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Entscheide dich für Jesus Christus und Du wirst Heilung und Errettung erfahren (Markus 16,16). Entscheide dich für Jesus Christus, dann wird dich Gott (JHWH) rüsten und Dir das Schwert Gottes in deine Hand reichen (Epheser 6,12-17). Entscheide dich für Jesus Christus, und Gott (JHWH) wird dich lehren, das Schwert des Geistes zu ergreifen, zu führen und zu schwingen (Johannes 6,45) – und das unabhängig davon; wie deine aktuelle Verfassung ist, wie viele Fehler Du begangen hast oder wie schwer deine Schuld wiegt. Entscheide dich für Jesus Christus und deine Lasten werden Dir abgenommen werden. Egal wie schwach oder gebrochen Du bist; Gott (JHWH) wird dich aufrichten (2.Korinther 12,9). Auch ich (der Verfasser) war einst am Boden und wollte nur noch aufgeben. Jahrelang war ich wie paralysiert, vollständig zerrüttet und mein Herz war gebrochen. Ich ging meinen eigenen Weg, doch mein eigener Weg führte stets in die Irre – genauso, wie es im dreiundfünfzigsten Kapitel vom Buch Jesaja beschrieben wird:

Jesaja 53,6 (MENG)

Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich seinem eigenen Wege zu; [...]

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Jesaja53%2C6

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Mein eigener Weg brachte mir nur Herzeleid und meinen Mitmenschen bereitete ich nur Kummer. Ich dachte, dass mich mein eigener Weg irgendwann zu einem guten Leben führen wird. Nachdem ich mich dermaßen verirrt hatte und nicht mehr weiter wusste, habe ich mich von einem guten Leben sehr weit entfernt. Trotzdem glaubte ich, dass viele Wege zum Ziel führen. Also suchte ich nach Wahrheit, um einen Weg aus der Not zu finden. Dadurch lernte ich allmählich, dass die vielen verschiedenen Wege alle in das Verderben und den Tod führen. Ich erkannte die Wahrheit, dass ich es einfach nicht drauf habe und dass ich ein hoffnungsloser Fall bin. Ich erkannte, dass es nur einen einzigen Weg gibt, der zur Wahrheit und zum Leben führt – genauso wie es im vierzehnten Kapitel vom Johannesevangelium geschrieben steht:

Johannes 14,6 (MENG)

Jesus antwortete ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Johannes14%2C6

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Ich erkannte, dass Jesus Christus der einzige Weg ist, der zur Wahrheit und zum Leben führt. Somit erkannte ich den einzigen Weg, der mein Herzeleid heilen und mich aus der Not erretteten kann – genauso wie es im vierten Kapitel der Apostelgeschichte beschrieben wird:

Apostelgeschichte 4,11-12 (MENG)

Dieser (Jesus) ist der von euch Bauleuten verworfene Stein, der zum Eckstein geworden ist (Ps 118,22); und in keinem andern ist die Rettung zu finden; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen

Quelle: https://www.bibleserver.com/LUT.MENG.HFA.ELB/Apostelgeschichte4%2C11-12

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Daher habe ich mich für Jesus Christus entschieden und habe Jesus Christus in mein Dasein eingeladen. Daraufhin hat mich Jesus Christus aufgerichtet – trotz meiner vielen Fehler, trotz meiner begangenen Bösartigkeiten, trotz dem Leid welches ich über meine Liebsten und Nächsten brachte, trotz meiner schweren Schuld. Und bis zum heutigen Tag bin ich der Ansicht, dass es die beste Entscheidung für mein Leben war, Jesus Christus in mein Dasein einzuladen. Diese Entscheidung hat mich gerettet und erhalten.

Ein Gebet, wie das Folgende, war der erste Schritt; damit sich mein Dasein änderte, damit mich Jesus Christus aufrichtete und damit ich ein Leben in Jesus Christus erhielt. Wenn sich auch dein Dasein ändern soll, dann bete laut das folgende Gebet zum allerhöchsten und lebendigen Gott, um Jesus Christus in dein Dasein einzuladen. Bete laut und Jesus Christus wird dich erhören:

Herr Jesus Christus,

im Glauben komme ich jetzt zu Dir. Ich danke Dir, dass Du mich kennst und liebst.

Danke, dass Du mir ewiges Leben schenken möchtest. Ich glaube, dass Du auch für meine Schuld am Kreuz gestorben bist und dass Du auferstanden bist und lebst. Bisher habe ich mein Leben selbst bestimmt. Ich habe gegen dich und gegen Menschen gesündigt. Bitte vergib mir alle meine Schuld. Ich gebe Dir mein Leben mit Leib, Seele und Geist, meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft. Ich will Dir gehören.

Komm Du in mein Leben und schenke mir den Heiligen Geist. Mach mich zu einem Kind Gottes. Übernimm Du die Herrschaft in meinem Leben. Führe und verändere mich so, wie Du mich haben willst.

Ich danke Dir, mein Herr und mein Gott. Amen

Wenn Du dieses Gebet gesprochen hast, dann hast Du den ersten Schritt getan. Lass dich im nächsten Schritt taufen. Dazu bist Du herzlichst in die Gemeinschaft eingeladen. Lerne die Gemeinschaft zum Beispiel beim gemütlichen Abendbrot, beim munteren Gemeinschaftsessen oder beim lehrreichen Jüngerschaftskurs in Berlin kennen. Melde dich dafür einfach bei mir (dem Verfasser). Ich freue mich darauf, deine Bekanntschaft zu machen.

1. Hol Dir deine Bibel kostenlos: ewige-bildung.de/bibel

2. Komm in die Gemeinschaft: ewige-bildung.de/einladung

3. Lass dich taufen: ewige-bildung.de/taufe

Weiter geht es in der Ausarbeitung "Das Erbe von Kanaan". Dieses Informationswerk ist auf jeden Fall spannend. Denn es wird der Ursprung der gegenwärtigen Missstände thematisiert. Auch geht es um die geistigen Wegbereiter von Babylon und ihren Einfluss auf die heutige Zeit. Damit ist diese Ausarbeitung äußerst aktuell. Denn es sei soviel gesagt: Es geht um die nachsintflutlichen Väter der Kinderopfer, Menschenopfer, Wahrsagerei, Hellseherei, geheimen Künste, Zauberei, Bannungen, Geisterbeschwörung, Totenbeschwörung, Vielgötterei, Götzendienerei, Ehebrecherei, Inzucht, Unzucht mit Tieren und entarteten Sexualkulte. Es wird auch thematisiert, wie diese grauenhaften Praktiken die heutige Zeit prägen und in welcher Form diese Gräueltaten immer noch ausgeübt werden.

Zur Ausarbeitung: ewige-bildung.de/k01

Hole Dir auch die Schrift des alten und neuen Bundes. Denn überprüfe jede Information, die Dir gegeben wird. Auch die Informationen dieser Ausarbeitung sind zu überprüfen. Denn diese Ausarbeitung stammt von mir (dem Verfasser), einem fehlerhaften Menschen. Und auch ich irre und habe noch viel zu lernen. Daher überprüfe auch mein Wort und übe Kritik, anhand der heiligen Schrift, wenn ich Irre, um mich zur Korrektur anzuregen. Ich danke Dir für deine Aufmerksamkeit! Du bist wertvoll und wirst geliebt!

Es werden Dir frohe Stunden im Kreis der Familie, Liebsten und Nächsten gewünscht!

Jesus Christus ist Sieger (1.Korinther 15,57)! Gott mit uns (Mt 1,23)!